Hochzeitsgeschenk: Wie viel gibt man aus?

Hochzeitsgeschenke kosten viel Geld

Wie viel sollte man für ein Hochzeitsgeschenk ausgeben?

Das Problem: Beim Hochzeitsgeschenk bleibt’s nicht

Die eigene Hochzeit geht ins Geld. Zumindest, wenn man dieses Ereignis feiern und sich in puncto Eheringe und Flitterwochen nicht lumpen lassen möchte. Das ist allgemein bekannt. Was mir in letzter Zeit allerdings immer bewusster wird, ist, dass die Hochzeiten anderer mein Konto ebenfalls massiv belasten. Die vergangenen Hochzeiten meiner Freunde haben mich ein kleines Vermögen gekostet. Und die Hochzeiten, die noch kommen, scheinen im Vergleich den finanziellen Aufwand für die geladenen Gäste noch toppen zu wollen.

Los geht’s mit der Verlobungsparty. Dieses Ereignis findet zwar hierzulande bisher nur vereinzelt statt – aber wenn, dann möchte man da schon nicht mit leeren Händen dastehen. Und eine Kleinigkeit scheint dem Anlass – „Endlich ist der Schritt getan!!!“ – nicht angemessen. Also wird der Gelbeutel gezückt und beim Preis des Geschenks – welches zu finden schon eine echte Herausforderung war – ein Auge zugedrückt.

Junggesellenabschied: teuer und aufwendig

Es folgt: der Junggesellenabschied. Während früher eine feucht fröhliche Kneipentour in der nächstgrößeren Stadt Standard war, sollte es heutzutage schon ein Trip ins Ausland sein. Das ist jetzt kein Angriff auf euch liebe Trauzeugen, die ihr diese teils überdimensionierten „Ausflüge“ organisiert. Ihr wollt einfach nur euren Job gut machen und auf diese Weise zeigen, was euch Bräutigam oder Braut bedeuten. Und es macht ja auch Spaß! Ganz ehrlich, wer fährt nicht gerne übers Wochenende mit Freunden in die Ferne und lässt sich da malwieder so richtig gehen?

Und trotzdem, unter 300 Euro kommt man bei solchen Veranstaltungen selten weg. Oftmals bittet der Trauzeuge die Mitfahrer schon bevor es losgeht um die erste stattliche Summe für die Gemeinschaftskasse. Und häufig bleibt es, wenn die Freunde im heiratsfähigen Alter sind, ja nicht bei nur einem Junggesellenabschied im Jahr. Heißt, man verpulvert schon für zwei Junggesellenabschieden so viel, wie ein einwöchiger All-Inclusive Urlaub in der Türkei kosten würde.

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Wie viel Geld sollte man verschenken?

Und dann kommt erst die eigentliche Hochzeit. Schon Tage vorher fragt man sich in Sachen Hochzeitsgeschenk: Will das Paar wirklich ein Geldgeschenk? Sind 50 Euro zu wenig? Wie viel schenken wohl die anderen? Bin ich ein Geizhals, weil ich es nicht einsehe, mehr als 50 Euro zu bezahlen? Bei Karla und David habe ich auch nur 50 Euro verschenkt – und bei denen gab’s ein Vier-Gänge-Menü… Aber wenn ich jetzt 100 Euro verschenke, dann muss ich das bei den nachfolgenden Hochzeiten ja auch immer tun! Wo soll das hinführen?

Ich habe schon mal die Faustregel gelesen, man solle in etwa die Summe verschenken, die man selbst als Gast auf der Hochzeit kostet. Aber ehrlich gesagt, finde ich es etwas geschmacklos, die für mich entstehenden Kosten im Vorfeld zu analysieren. Und außerdem, nur weil das Brautpaar sich entschieden hat, auf einem Schloss zu heiraten und Unsummen für Verpflegung und Unterhaltung auszugeben, muss ich mich doch nicht auch noch finanziell ruinieren.

Eine optimale Lösung habe ich auch noch nicht gefunden. Aber am Ende sollte jeder für sich einen Betrag finden, mit dem er selbst leben kann und der den eigenen finanziellen Möglichkeiten entspricht. Bei einem persönlichen Geschenk, wie zum Beispiel einer individuellen Hochzeitszeitung, die man später auf der Hochzeit verkauft, kann man zum Beispiel seinen finanziellen Aufwand schmälern. Und man hat trotzdem ein gutes Gefühl. Aber das ist nur eine Idee…

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