Die Abschiedszeitung: Dieses Geschenk versüßt Kollegen den Ruhestand

Eine bleibende Erinnerung für die Rente

Sie können uns den Alltag gehörig vermiesen oder versüßen – unsere Kollegen. Mit kaum jemandem verbringen wir so viel Zeit, durchleben Hochs und Tiefs, feiern gemeinsam Erfolge und meistern Herausforderungen. Doch von einem Tag auf den anderen kann er weg sein, der Kollege, der einem so viel beigebracht hat, der immer zu einem stand, der immer für einen Scherz zu haben war. Wenn ein geschätzter Kollege oder auch ein guter Chef in den Ruhestand geht, fällt der Abschied oft schwer. Was immer bleiben wird und was wirklich zählt, sind die Erinnerungen. Diese lassen sich besonders ansehnlich in einer Abschiedszeitung zusammenfassen.

Eine Abschiedszeitung für einen Kollegen oder sogar den Chef zu gestalten, ist ein klarer Beweis der Wertschätzung. Denn solch eine Abschiedszeitung macht sich nicht von alleine: Es müssen Ideen gesammelt, Texte geschrieben und Fotos aufgetrieben werden – und das über einen Zeitraum von oft mehreren Jahrzehnten. Und besonders Fotos werden während der alltäglichen Arbeit ja normalerweise eher selten geschossen. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie eine unterhaltsame Abschiedszeitung gelingt.

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Ideen und Vorlagen für die Abschiedszeitung

Bewährt hat sich ein heiterer Rückblick auf die Karriere des Rentners in spe. Denn gerade in wehmütigen Momenten – und die wird es sicherlich geben – kann die Abschiedszeitung die Stimmung wieder aufhellen. Besonders gut eignen sich dafür lustige Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, zum Beispiel (angedichtete) Techtelmechtel mit Kollegen/Kantinenpersonal, Missgeschicke im Umgang mit Kunden/Vorgesetzten/Kollegen, Missverständnisse bei Arbeitsanweisungen oder modische Ausrutscher.
Hier ein paar anschauliche Beispiele:

 

Aber was tun, wenn es von dem Kollegen, der in Rente geht, keine witzigen Geschichten oder Geschehnisse zu berichten gibt? Wenn er einfach durch seine spezielle Art besonders war?
Dann kann man kreativ werden und die Eigenarten, Spleens oder Angewohnheiten aufs Korn nehmen, zum Beispiel in Anzeigenform: Unterschrieb die zu verabschiedende Kollegin nur mit einem speziellen Füller, so kann dieser in der Abschiedszeitung zum Verkauf angeboten werden. War der Chef besonders vergesslich passt eine Werbeanzeige für ein erinnerungsförderndes Mittel, war er öfters schlecht rasiert, sorgt eine Rasierklingen-Werbung für Erheiterung.

Manche Eigenarten oder Vorlieben lassen sich sogar zu „spektakulären“ Zeitungsmeldungen verarbeiten, wie dieser fingierte Polizeibericht zeigt:

 

Wichtig ist es hier natürlich, den Kollegen nicht bloßzustellen. So kann es einen Kollegen verletzen, wenn man in seiner Abschiedszeitung ein Medikament gegen Blasenschwäche präsentiert. Deshalb sollten die Zeitungsredakteure den Humor des Kollegen gut kennen und nur die Angewohnheiten karikieren, die harmlos sind und die der Kollege vielleicht sogar selbst schon mal angesprochen hat.

Besonders gern hört ein scheidender Kollege oder Chef, welche Lücke er hinterlässt. Ein Fünkchen Eitelkeit steckt schließlich in jedem von uns. Auf der Titelseite sollte daher eine Zusammenfassung seiner kleinen und großen Verdienste stehen, der fachlichen und besonders der persönlichen. Diese Fragen sollten in dem Text beantwortet werden:

  • Welche Rolle spielte der Kollege im Team?
  • Was waren seine speziellen Fähigkeiten?
  • Welche Aufgaben hat er freiwillig übernommen?
  • Was machte den Kollegen aus?
  • Was wird ohne ihn anders werden?

Eine sehr persönliche Note bekommt die Abschiedszeitung, wenn nicht nur eine offizielle Danksagung vom Vorgesetzten abgedruckt wird, sondern auch persönliche Worte des Dankes, des Abschieds an den Kollegen gerichtet werden. Jeder Mitarbeiter sollte die Gelegenheit bekommen, einen eigenen Text beizusteuern.

Ein Ausblick auf die Zukunft des Kollegen im Ruhestand darf natürlich in einer Abschiedszeitung nicht fehlen. Ein prognostizierter Tagesablauf oder Ankündigungen sind dabei eine unterhaltsame Idee: die Ankündigung eines Theaterstücks oder Films, beispielsweise „XX allein zu Haus: Er stand auf, und plötzlich war niemand da, für den er Kaffee machen konnte. Als dann der Postmann zweimal klingelte, geschah etwas Ungeheuerliches…“
Auch die Ankündigung eines Kurses ist möglich. Ein Kurs, den der Chef oder Kollege aus Langeweile geben – wenn er sich gerne mitteilt – oder besuchen – wenn er ein witziges „Defizit“ hat – wird.

Klassische Bausteine wie Wetterbericht, Witze und Horoskop – ob nun ernst gemeint oder nicht – kommen immer gut an. Schnell gemacht sind auch Rätsel, die Bezug auf die Karriere des Rentners in spe nehmen. Eine emotionale Komponente bekommt ein Bilderrätsel, bei dem ein Foto vom Arbeitsplatz des Kollegen eingebaut wird. Einfach den Schreibtisch abfotografieren, 5 Dinge verändern, nochmal fotografieren und fertig ist das Fehler-Such-Rätsel mit Erinnerungswert.

Zu guter Letzt lassen sich Gutscheine gut in die Abschiedszeitung einbauen. Sie sind eine nette Möglichkeit, für weitere Treffen zu sorgen (z.B. Gutschein für ein Würstchen in der Kantine), damit der Kontakt nicht so schnell abbricht, oder um ein zusätzliches Abschiedsgeschenk anzukündigen.

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