Archiv für Allgemein

Gut durchdacht vom Vorwort bis zur Danksagung

In keiner anderen Einrichtung ist das soziale Miteinander so wichtig, wie in einer Seniorenresidenz oder einem Altersheim. Denn hier gehen die Menschen nicht ständig ein und aus, hier bleiben die Menschen, hier verbringen sie ihre Tage und Nächte, ihre Wochenenden und Urlaube. Hier schlafen, essen, spielen und feiern sie – und hier lesen sie gerne ihre eigene Hauszeitung. Eine Zeitung, in der das steht, was für sie von Bedeutung ist, in der sie sich wiederfinden und an der sie vielleicht sogar mitgewirkt haben.

Aber bevor es ans Schreiben von Artikeln, ans Zusammentragen von Themen und ans Beisteuern von Fotos geht, muss erst geklärt werden, wie die Hauszeitung aussehen soll. Welches Format soll sie haben, welches Layout, welchen Umfang, welche Bindung? Manche Einrichtungen gestalten ihre Hauszeitung komplett selbst. Andere nehmen professionelle Hilfe in Anspruch und lassen ihre Hauszeitung von einem Profi setzen. Ganz neue Möglichkeiten eröffnen frei zugängliche Internet-Programme, mit deren Hilfe auch Laien richtige Zeitungen online gestalten können.

Darauf sollte man bei der Gestaltung achten

Doch egal ob einfach gehalten oder professionell umgesetzt – worauf es letztendlich ankommt ist, dass die Hauszeitung für Bewohner und Gäste gut lesbar, übersichtlich und klar strukturiert ist. Darum gilt:

  • – schnörkellose Schriftart wählen
  • – Schriftgröße 12 – 14 pt
  • – Kein Text in hellen Farben
  • – Auf Kontraste zwischen Schrift und Hintergrundfarbe achten
  • – Texte lieber mehrspaltig, als in großen Satzbreiten anordnen

Stehen die grundsätzlichen Vorgaben fürs Layout, geht’s ans Eingemachte: Das Füllen der Seiten mit ansprechenden Inhalten. Eine Hauszeitung soll die Leser unterhalten und informieren, sie erfreuen und auch mal fordern. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Texten und Bildern, heiteren und ernsten Themen, Vergangenem und Künftigem. Schön ist es auch, wenn mehrere Autoren Texte beisteuern, damit verschiedene Schreibstile und Sichtweisen die Hauszeitung zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis machen.

Diese Bausteine gehören in eine Hauszeitung

Gleich zu Beginn meldet sich normalerweise die Hausleitung zu Wort. Ein gutes Vorwort zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht austauschbar ist, also theoretisch nicht in jeder beliebigen Ausgabe erscheinen könnte. Der/Die Hausleiter*in muss aktuelle Bezüge in sein Vorwort einfließen lassen, das kann die Jahreszeit, eine hausinterne Entwicklung oder auch ein persönliches Erlebnis mit einer interessanten Botschaft sein.

Besonders beliebt sind in einer Hauszeitung die Rückblicke auf gemeinsame  Veranstaltungen, Ausflüge oder Feste. Die Berichte und Bilder lassen das Ereignis noch einmal Revue passieren und die Leser können in Erinnerungen schwelgen. Die Redakteure sollten hier darauf achten, dass die Texte nicht zu lang und ausschweifend werden. Lieber Platz für ein paar Fotos mehr lassen, denn die sagen oft mehr als 1000 Worte… Dementsprechend ist auch ein Rückblick nur in Bildern möglich.

Einen festen Platz in der Hauszeitung haben auch Ankündigungen künftiger Veranstaltungen – sowohl der regelmäßig in der Seniorenresidenz oder dem Altersheim angebotenen Aktivitäten, als auch der besonderen Ereignisse. Bei Letzteren kann der Autor schon einmal das geplante Programm vorstellen oder wenn nötig weitere freiwillige Helfer anwerben.

Jetzt eine Hauszeitung online gestalten
Dieses Computerprogramm ist perfekt für Senioren
Warum DIN A3 die beste Wahl ist

Bekanntmachungen lassen sich über die Hauszeitung besonders gut verbreiten, zum Beispiel Änderungen in der Hausordnung oder andere für die Gemeinschaft relevante Beschlüsse. Auch Hinweise zu neu eingezogenen Bewohnern, Glückwünsche an Jubilare und Gedenken der Verstorbenen gehören in diese Rubrik.

Damit die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, sollte es in jeder Hauszeitung eine Witze- und Rätselseite geben. Bilder-, Zahlen- oder Kreuzworträtsel – für jede Vorliebe ist etwas dabei. Besonders viel Freude machen Ratespiele, wenn sie Bezug auf die Einrichtung oder ihre Bewohner nehmen. So gibt es im Internet Programme, die Suchsel mit vorgegebenen Wörtern erstellen, zum Beispiel mit dem Namen der Seniorenresidenz oder dem des Heimleiters. Oder wie wäre es mit einem Bilderrätsel, bei dem jeweils ein Enkel seiner Großmutter zugeordnet werden muss?

Bestimmte Hinweise und Informationen dürfen die Redakteure nicht vergessen: So müssen sie alle wichtigen Ansprechpartner auflisten und zudem die Geschäftspartner erwähnen bzw. deren Anzeigen einplanen. Für externe Leser ist eine Auflistung der Kosten/Pflegegrade und eine Anmeldung für den Förderverein interessant.

Diese Inhalte machen eine Hauszeitung lesenswert

Mal hinter die Kulissen blicken! Das ist auch für die Bewohner einer Seniorenresidenz oder eines Altersheims sehr spannend – auch wenn es nur auf dem Papier ist. Wie sieht der Tagesablauf der Hausleitung aus? Was macht der Hausmeister, wenn er gerade keine Glühbirne austauscht? Wer kauft wo die Lebensmittel für die Kantine ein? All diese Fragen können aufgeklärt werden, indem in jeder Ausgabe ein Arbeitsbereich unter die Lupe genommen wird bzw. ein Mitarbeiter von seinen Aufgaben erzählt.

Gern gelesen wird auch, wer die Personen sind, die da tagein tagaus den Heimbetrieb am Laufen halten – was sind ihre Hobbys, wie sind sie zu ihrem Beruf gekommen, haben sie selbst eine Familie? Besonders bei neuen Mitarbeitern oder freiwilligen Helfern bietet sich so eine kurze persönliche Vorstellung an.

Aber nicht nur die Mitarbeiter dürfen aus dem Nähkästchen plaudern, auch die Bewohner haben bestimmt viel zu erzählen. Sie können zum Beispiel ihre Erinnerungen teilen und erzählen

  • – wie sie in ihrer Kindheit Weihnachten/Ostern etc. gefeiert haben
  • – wohin sie warum am liebsten gereist sind
  • – welches Ereignis sie nie vergessen werden
  • – welchem besonderen Menschen sie begegnet sind

Man ist nie zu alt, um etwas zu lernen, oder? Wie wäre es also mit einer „Gut zu Wissen“- Reihe? Im Speziellen könnte sie sich mit Gegenständen oder Ereignissen befassen, die außerhalb der Heimmauern in aller Munde sind, Dinge wie Facebook, Fidget Spinner oder Halloween. So lässt sich bestimmt auch mal der Enkel beeindrucken!

Jetzt eine Hauszeitung online gestalten
Dieses Computerprogramm ist perfekt für Senioren
Warum DIN A3 die beste Wahl ist

Zur Auflockerung der Seiten eignen sich Gedichte oder Kurzgeschichten sehr gut. Werden sie passend zur Jahreszeit ausgewählt, bringen sie den Leser in die entsprechende Stimmung. Es können Werke berühmter Persönlichkeiten abgedruckt werden, aber auch die Dichtungen begabter Bewohner.

Und nicht nur geschriebene Kunstwerke bekommen in der Hauszeitung Raum – auch abfotografierte Gemälde, Plastiken, Basteleien oder Backwerke (natürlich inklusive Rezept) dürfen hier präsentiert werden.

Die Mühe lohnt sich!

In einer Seniorenresidenz oder einem Altersheim treffen Menschen mit verschiedensten Biografien, Interessen und Ansichten aufeinander. Ob sie zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel, ob sie an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen, ob sie sich wahrgenommen und angenommen fühlen. Eine Hauszeitung fördert den Informationsfluss, den Austausch und damit auch maßgeblich das Gemeinschaftsgefühl.

Zeitungseditor ausprobieren

Categories : Allgemein

Das richtige Werkzeug für kreative Köpfe

Der rasante technische Fortschritt ist für Sie oft eine Herausforderung? Sie sind offen für Neues, aber manchmal haben Sie einfach den Eindruck, nicht mitzukommen und die neuen technischen Möglichkeiten nicht für sich nutzen zu können? Dann ist es Zeit für Sie herauszufinden, zu welchen erstaunlichen Dingen Sie mithilfe eines Computerprogramms in der Lage sind – zum Beispiel zur Gestaltung einer ganzen Zeitung.

Beim Programmieren unseres Zeitungseditors haben wir darauf geachtet, dass er sich leicht bedienen lässt, dass die Webseite übersichtlich gestaltet und gut verständlich ist. Wir haben eine gute Balance zwischen den individuellen Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten und den Layout-Vorgaben gefunden, um den Nutzer nicht zu verwirren, ihn aber auch nicht in seiner Kreativität zu beschneiden.

Jetzt Zeitung gestalten
Warum Sie sich für ein Großformat entscheiden sollten

Der Mein-Extrablatt-Zeitungseditor ist nicht ausdrücklich ein Computerprogramm für Senioren, aber ein Computerprogramm für alle, die sich nicht mit komplizierten Gestaltungsprogrammen auskennen und mit wenigen Klicks zu ansehnlichen Ergebnissen gelangen wollen. Daher eignet sich der Zeitungseditor auch hervorragend für Computer-Workshops für Senioren. Die Nutzer verzeichnen schnelle Erfolgserlebnisse – das bringt Spaß, spornt an und baut Ängste ab.

Wenig Vorkenntnisse notwendig

Um den Zeitungseditor zu nutzen, muss man nur eine Maus bedienen können. Klicken und mit gedrückter linker Maustaste über das Mousepad bzw. den Bildschirm fahren – das sind die einzigen notwendigen computertechnischen Fertigkeiten. Jeder Bearbeitungsschritt erschließt sich den Anwendern intuitiv beziehungsweise wird durch Hinweise verdeutlicht. Darüber hinaus gibt es sowohl eine detaillierte, schriftliche Anleitung als auch ein gut nachvollziehbares Erklär-Video, das jederzeit aufgerufen werden kann.

Auf zur Anleitung!
Das könnte in Ihrer Zeitung drin stehen

Der Mein-Extrablatt-Zeitungseditor ist aber nicht nur ein gut geeignetes Computerprogramm für Senioren, weil er einfach zu bedienen ist. Nein, vielmehr haben viele ältere Menschen das, was zahlreichen jüngeren Nutzern (leider) fehlt, um den Editor wirklich wertzuschätzen: Eine Affinität zum Medium Zeitung, die Muße, Zeit in ein besonderes Projekt zu investieren und vor allem keine Angst, eigene Texte zu verfassen.

Und Anlässe, für die es sich lohnt, ein Extrablatt zu gestalten, gibt es schließlich in jedem Alter: Gestalten Sie eine Festzeitung zu einem runden Geburtstag, einer Weihnachts- oder Jubiläumsfeier und Sie werden alle überraschen. Auch die Gestaltung einer professionell wirkenden Vereinszeitung oder einer Hauszeitung im Seniorenheim sind mit diesem Computerprogramm möglich. Nur bei den Inhalten sind Sie auf sich alleine gestellt – aber Kreativität ist ja keine Frage des Alters.

Categories : Allgemein

Gute Storys wollen gefunden werden

Es ist der Horror eines jeden Redakteurs: Keine Ideen mehr zu haben. Leider gibt es immer wieder Phasen, in denen man uninspiriert und planlos ist, in denen man sich quält und immer wieder fragt: Worüber soll ich nur schreiben? Was könnte die Leser unserer Schülerzeitung noch interessieren?
Aber keine Sorge – das ist normal! Gute Themen fliegen einem schließlich nicht einfach so zu – oder doch? Kommt darauf an! Wer vor seinem Computer hockt und grübelt, der hat schlechte Chancen, aus seinem Ideen-Tief herauszukommen. Denn die größten Ideen-Killer sind Langeweile, Routine und Abschottung.

Die Lösung lautet: Input, Input, Input. Redakteure müssen offen für Neues sein und sich auch mal etwas trauen, zum Beispiel mit Leuten reden, mit denen sie sonst nicht reden. Vielleicht hat die Nerd-Clique, die immer in der hintersten Ecke des Schulhofs steht, ja ein Problem erkannt, das eigentlich alle Schüler betrifft. Oder vielleicht hat der Hausmeister ein paar witzige Geschichten auf Lager, die in der Schülerzeitung für Unterhaltung sorgen würden.

Aber nicht nur von ihrem direkten Umfeld können sich Redakteure Anregungen holen. Auch ein Blick in die örtliche Tageszeitung kann neue Impulse geben. Viele Themen lassen sich für die Schülerzeitung „herunterbrechen“, also nicht in Bezug auf die ganze Bevölkerung, sondern nur auf die Schülerschaft betrachten. Wenn zum Beispiel der Stadtrat das Stadtfest abgesagt hat – wie finden das die Schüler? Oder wenn die Busfahrer streiken – welche Auswirkungen hat das auf den Schüleralltag?

Neues Layout wertet Schülerzeitung auf

Etwas Neues auszuprobieren ist aufregend und sorgt für frische Energie. Das gilt nicht nur für die Inhalte einer Schülerzeitung – auch für deren Aufmachung. Wer seit Jahren eine Schülerzeitung im gleichen Layout, im klassischen DIN A5 oder A4 Format, mit dem gleichen Logo herausbringt, braucht vielleicht einfach mal ein neues, moderneres Design. Fast jede namhafte Tageszeitung hat in den letzten Jahren einen sogenannten „Relaunch“ gemacht und seine Optik überarbeitet. Warum wohl?

Jetzt Schülerzeitung online gestalten
Abizeitung mal ganz anders
Beispiele selbst erstellter Zeitungen

Und wer jetzt sagt: „Ist eh egal! Print ist sowieso tot!“, der irrt. Diverse Studien beweisen: Gedruckte Zeitungen genießen das höchste Vertrauen, dementsprechend werden sie auch nie aussterben. Allerdings muss sich der Kauf einer Zeitung, auch einer Schülerzeitung für den Leser lohnen. Dafür muss sie – so ticken wir Menschen nunmal – zunächst mal schick aussehen. Ein modernes Design, ein ansprechendes Layout und eine gut platzierte Schlagzeile, die neugierig macht – das ist schon die halbe Miete. Und dann sollte der Inhalt natürlich nicht enttäuschen. Wenn man ein paar Regeln beachtet, ist das kein Problem!

Eine Schülerzeitung muss Spaß machen – beim Lesen und Schreiben

Wenn Schüler-Redakteure Ideen für die Schülerzeitung sammeln, sollten sie immer 3 Fragen im Hinterkopf behalten:

1. Wie viele Schüler betrifft das Thema?
2. Bringt das Thema den Schülern einen Mehrwert?
3. Wie leicht ist das Thema umzusetzen?

Denn diese 3 Fragen sind eine gute Orientierungshilfe. Ein Beispiel: Ein Interview mit einem Lehrer, der seit Jahren an der Schule ist und 8 Klassen unterrichtet wird deutlich häufiger gelesen, als ein Interview mit einem Vertretungslehrer, der nur 2 Klassen unterrichtet. Einfach nur, weil Ersteren einfach mehr Schüler kennen. Das Interview lesen die Schüler wiederum nur dann zu Ende, wenn sie etwas Neues, Spannendes über den Lehrer erfahren. Hat jedoch der Lehrer offensichtlich keine Lust, aus dem Nähkästchen zu plaudern und auch ein paar privatere Infos oder seine persönliche Meinung zu manchen Themen preiszugeben, dann lohnt sich die Mühe oft nicht.

Aber nun ein paar konkrete Vorschläge:

Artikel/Texte über:
Aktualitäten – was passiert gerade an der Schule/in der Stadt, worüber wird gerade viel gesprochen und diskutiert?
anstehende Ereignisse – was ist geplant, wo stehen die Planungen, welche Fragen müssen noch geklärt werden, gibt es dabei Schwierigkeiten/Uneinigkeiten/Unsicherheiten?
Wissenswertes – es gibt zum Beispiel immer wieder Studien über Schulen, Schüler und das Drumherum, die interessant sind.
Trends – was ist gerade angesagt? Woher kommt der Trend und wie ist er entstanden?

Berichte über Klassenfahrten, Ausflüge, Praktika, Veranstaltungen: Wichtig ist hier, lieber kurz und knackig, als langatmig langweilig – besonders wenn nur wenige dabei/beteiligt waren!
Bei Berichten über Praktika einzelner Schüler sollte im Vordergrund stehen, ob der Schüler das Unternehmen bzw. den Praktikumsplatz weiterempfehlen kann oder nicht, zum Beispiel anschaulich dargestellt durch ein Punkte-/Sternesystem. So hat der Artikel einen Mehrwert für alle, die noch ein Praktikum machen wollen. Außerdem finden Leser Bewertungen oft spannender als Berichte.
Interessant sind auch Hintergrundberichte, zum Beispiel, wenn der Redakteur im Gegensatz zu den anderen Schülern die Möglichkeit hatte, auch hinter die Kulissen zum Beispiel einer Aufführung zu schauen.
Und ganz wichtig – Fotos nicht vergessen! Sie lockern die Seiten auf, bringen Farbe ins Blatt und machen den Bericht für die Schüler greifbarer, die nicht dabei waren, aber auf dem Foto jemanden wiedererkennen.

Portraits von Schulpersönlichkeiten: Hier können sowohl neue Lehrer vorgestellt werden, als auch Schüler, die etwas Besonderes geleistet haben, die zum Beispiel große sportliche, musikalische oder andere Erfolge vorweisen können. Auch über ehemalige Schüler, die es „zu etwas gebracht haben“, lässt sich gut etwas schreiben.

Auch Interviews sind eine schöne Möglichkeit, mehr über interessante Persönlichkeiten zu erfahren, das können Lehrer, Schüler in besonderen Positionen oder Schulfremde mit Bezug zur Schülerschaft sein. Wie lesenswert das Interview wird, hängt natürlich von den Fragen ab, die nicht zu oberflächlich, aber auch nicht zu persönlich sein sollten. Spannend kann es auch sein, in jeder Ausgabe die gleichen Fragen an unterschiedliche Personen zu stellen. Diese „Nachgefragt-Reihe“ wäre dann ein fester Baustein in der Schülerzeitung.

Schülerzeitung online gestalten
Abizeitung mal ganz anders
Beispiele selbst erstellter Zeitungen

Solch wiederkehrende Rubriken kommen oft gut an, weil sie die Schülerzeitung strukturieren und dem Leser Halt geben. Auge und Gehirn freuen sich über Bekanntes, Vertrautes, Bewährtes… Hier ein paar Beispiele solcher Bausteine:

Tests kommen oft gut an und können einen festen Platz in jeder Ausgabe einnehmen. Die Tester können sich auf die Suche nach dem besten Eis der Stadt, dem bequemsten Rucksack oder auch dem kompetentesten Lehrer machen. Aber auch eine spezielle Webseite oder ein App für Schüler kann unter die Lupe genommen und bewertet werden.

Sowohl echte, als auch erfundene Anzeigen können eingebaut werden! Zunächst einmal, ist es eine gute Idee, die örtlichen Unternehmen für eine kleine Werbeanzeige bezahlen zu lassen und so den Druck der Schülerzeitung zu finanzieren.
Außerdem kann die Rubrik „gesucht/gefunden/zu verschenken“ einen echten Mehrwert für die Schüler bringen. Eine witzige Alternative sind gefakte Anzeigen, zum Beispiel: „Mauerteile eines altehrwürdigen, leider maroden Gebäudes zu verschenken. Für Selbstabholer in der XX-Straße 20“.

Einfach zu machen und ziemlich unterhaltsam sind Rätsel. Egal welche Rätselart sie wählen – Bilderrätsel, Suchrätsel oder klassische Kreuzworträtsel – die Redakteure sollten darauf achten, dass die Rätsel von den Schülern aller Jahrgänge gelöst werden können. Es sollte also weniger um Fachwissen, mehr um Schüler- bzw. schulspezifisches Wissen gehen.

Leserbriefe gehören in jede Zeitung – dafür muss man allerdings erstmal welche haben. Beste Bedingungen dafür schaffen Schülerzeitungs-Herausgeber, indem sie den Weg in die Reaktion einfach machen und einen Briefkasten prominent platzieren. Ansonsten kommt erfahrungsgemäß mehr Feedback von den Lesern, wenn ein Thema die Gemüter erhitzt. In der Schülerzeitung sollten also auch Themen behandelt werden, die „Aufreg-Potenzial“ haben, zum Beispiel wenn irgendwem irgendwas „weggenommen“ werden soll: Beispielhafte Schlagzeilen: „Die Raucherecke kommt weg“, „Energy-Drink-Verbot an der Schule“ oder „Klassenfahren werden gestrichen“.

Um Reaktionen von den Lesern zu provozieren, können Redakteure auch Umfragen starten. Diese funktionieren meistens aber nur dann gut, wenn es auch um etwas geht. Bestenfalls hat das Ergebnis der Umfrage tatsächliche Folgen. Lautet die Frage zum Beispiel: „Soll die Kantine nur noch vegetarisches Essen servieren?“ Dann sollte die Kantine das bei einer bejahenden Mehrheit auch tun.

Categories : Allgemein

Es ist ein Ereignis, das eine Schlagzeile – nein, eine Titelseite – nein, sogar ein Extrablatt verdient hat: der Schulabschluss. Egal, ob Abitur, Haupt- oder Realschulabschluss – dieses Geschafft-Gefühl gibt’s nur einmal im Leben. Dementsprechend muss dieses Ereignis auch gefeiert, ja zelebriert werden. Eine Abizeitung gehört da natürlich dazu. Die Frage ist nur, soll es das klassische, dicke Standardheft im DIN A4 Format sein oder darf es auch mal was ganz anderes sein?

Zum Beispiel eine Abizeitung, die auch tatsächlich wie eine Zeitung aussieht. Eine Abizeitung, die das ausdrückt, was man als Abiturient empfindet, nämlich: „Yeah, das ist eine Sensation, ein Meilenstein in meinem Leben, der höchste Beachtung verdient hat!“ Und was wird bekanntlich gedruckt, um ein bahnbrechendes Ereignis publik zu machen? Genau, ein Extrablatt. Nur eine Abizeitung im richtigen Zeitungsformat und –layout kann dieses Gefühl der feierlichen Einmaligkeit transportieren. Und schließlich liegt die Zeit der dicken Wälzer doch eigentlich hinter den Abiturienten, oder?

Natürlich dominiert in der Abizeitung der Blick zurück, aber muss man deshalb auf ein altgedientes Format zurückgreifen? Eine Abifahrt lässt sich auch sehr gut in Artikel-Form zusammenfassen, gegebenenfalls als Reisetipp, Polizeibericht oder Feature. Auch eine Fotoseite hat im Lokalteil einer Zeitung sehr wohl ihre Berechtigung. Und (lustige) Zitate werden bekanntlich auch in der BILD abgedruckt. Die guten alten Steckbriefe lassen sich auch unterbringen – die etwas andere, moderne Aufmachung wirkt garantiert entstaubend.

Eine Abizeitung im Zeitungsdesign ist modern, besonders – und platzsparend. Denn am Ende verstaubt auch die tollste Abizeitung irgendwann im Regal. Gut, wenn sie dann zumindest am Tag X für Furore gesorgt und reißenden Absatz gefunden hat.

Gestalte jetzt deine Zeitung

Zeitungseditor starten

Categories : Allgemein

Eine bleibende Erinnerung für die Rente

Sie können uns den Alltag gehörig vermiesen oder versüßen – unsere Kollegen. Mit kaum jemandem verbringen wir so viel Zeit, durchleben Hochs und Tiefs, feiern gemeinsam Erfolge und meistern Herausforderungen. Doch von einem Tag auf den anderen kann er weg sein, der Kollege, der einem so viel beigebracht hat, der immer zu einem stand, der immer für einen Scherz zu haben war. Wenn ein geschätzter Kollege oder auch ein guter Chef in den Ruhestand geht, fällt der Abschied oft schwer. Was immer bleiben wird und was wirklich zählt, sind die Erinnerungen. Diese lassen sich besonders ansehnlich in einer Abschiedszeitung zusammenfassen.

Eine Abschiedszeitung für einen Kollegen oder sogar den Chef zu gestalten, ist ein klarer Beweis der Wertschätzung. Denn solch eine Abschiedszeitung macht sich nicht von alleine: Es müssen Ideen gesammelt, Texte geschrieben und Fotos aufgetrieben werden – und das über einen Zeitraum von oft mehreren Jahrzehnten. Und besonders Fotos werden während der alltäglichen Arbeit ja normalerweise eher selten geschossen. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie eine unterhaltsame Abschiedszeitung gelingt.

Jetzt eine Abschiedszeitung gestalten
Weshalb Sie sich für eine Zeitung im Großformat entscheiden sollten

Ideen und Vorlagen für die Abschiedszeitung

Bewährt hat sich ein heiterer Rückblick auf die Karriere des Rentners in spe. Denn gerade in wehmütigen Momenten – und die wird es sicherlich geben – kann die Abschiedszeitung die Stimmung wieder aufhellen. Besonders gut eignen sich dafür lustige Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, zum Beispiel (angedichtete) Techtelmechtel mit Kollegen/Kantinenpersonal, Missgeschicke im Umgang mit Kunden/Vorgesetzten/Kollegen, Missverständnisse bei Arbeitsanweisungen oder modische Ausrutscher.
Hier ein paar anschauliche Beispiele:

 

Aber was tun, wenn es von dem Kollegen, der in Rente geht, keine witzigen Geschichten oder Geschehnisse zu berichten gibt? Wenn er einfach durch seine spezielle Art besonders war?
Dann kann man kreativ werden und die Eigenarten, Spleens oder Angewohnheiten aufs Korn nehmen, zum Beispiel in Anzeigenform: Unterschrieb die zu verabschiedende Kollegin nur mit einem speziellen Füller, so kann dieser in der Abschiedszeitung zum Verkauf angeboten werden. War der Chef besonders vergesslich passt eine Werbeanzeige für ein erinnerungsförderndes Mittel, war er öfters schlecht rasiert, sorgt eine Rasierklingen-Werbung für Erheiterung.

Manche Eigenarten oder Vorlieben lassen sich sogar zu „spektakulären“ Zeitungsmeldungen verarbeiten, wie dieser fingierte Polizeibericht zeigt:

 

Wichtig ist es hier natürlich, den Kollegen nicht bloßzustellen. So kann es einen Kollegen verletzen, wenn man in seiner Abschiedszeitung ein Medikament gegen Blasenschwäche präsentiert. Deshalb sollten die Zeitungsredakteure den Humor des Kollegen gut kennen und nur die Angewohnheiten karikieren, die harmlos sind und die der Kollege vielleicht sogar selbst schon mal angesprochen hat.

Besonders gern hört ein scheidender Kollege oder Chef, welche Lücke er hinterlässt. Ein Fünkchen Eitelkeit steckt schließlich in jedem von uns. Auf der Titelseite sollte daher eine Zusammenfassung seiner kleinen und großen Verdienste stehen, der fachlichen und besonders der persönlichen. Diese Fragen sollten in dem Text beantwortet werden:

  • Welche Rolle spielte der Kollege im Team?
  • Was waren seine speziellen Fähigkeiten?
  • Welche Aufgaben hat er freiwillig übernommen?
  • Was machte den Kollegen aus?
  • Was wird ohne ihn anders werden?

Eine sehr persönliche Note bekommt die Abschiedszeitung, wenn nicht nur eine offizielle Danksagung vom Vorgesetzten abgedruckt wird, sondern auch persönliche Worte des Dankes, des Abschieds an den Kollegen gerichtet werden. Jeder Mitarbeiter sollte die Gelegenheit bekommen, einen eigenen Text beizusteuern.

Ein Ausblick auf die Zukunft des Kollegen im Ruhestand darf natürlich in einer Abschiedszeitung nicht fehlen. Ein prognostizierter Tagesablauf oder Ankündigungen sind dabei eine unterhaltsame Idee: die Ankündigung eines Theaterstücks oder Films, beispielsweise „XX allein zu Haus: Er stand auf, und plötzlich war niemand da, für den er Kaffee machen konnte. Als dann der Postmann zweimal klingelte, geschah etwas Ungeheuerliches…“
Auch die Ankündigung eines Kurses ist möglich. Ein Kurs, den der Chef oder Kollege aus Langeweile geben – wenn er sich gerne mitteilt – oder besuchen – wenn er ein witziges „Defizit“ hat – wird.

Klassische Bausteine wie Wetterbericht, Witze und Horoskop – ob nun ernst gemeint oder nicht – kommen immer gut an. Schnell gemacht sind auch Rätsel, die Bezug auf die Karriere des Rentners in spe nehmen. Eine emotionale Komponente bekommt ein Bilderrätsel, bei dem ein Foto vom Arbeitsplatz des Kollegen eingebaut wird. Einfach den Schreibtisch abfotografieren, 5 Dinge verändern, nochmal fotografieren und fertig ist das Fehler-Such-Rätsel mit Erinnerungswert.

Zu guter Letzt lassen sich Gutscheine gut in die Abschiedszeitung einbauen. Sie sind eine nette Möglichkeit, für weitere Treffen zu sorgen (z.B. Gutschein für ein Würstchen in der Kantine), damit der Kontakt nicht so schnell abbricht, oder um ein zusätzliches Abschiedsgeschenk anzukündigen.

Jetzt eine Abschiedszeitung gestalten
Weshalb Sie sich für eine Zeitung im Großformat entscheiden sollten

Categories : Allgemein

Selbst Layouten statt auslagern!

Wer eine Mitarbeiterzeitung gestalten will, dem stellt sich schnell die Frage nach dem „Wie“. „Wie soll die Produktion aussehen?“ „Wie stemmen wir die zusätzliche Arbeit?“, „Wie viel darf die Umsetzung kosten?“ „Wie organisieren wir uns?“ und schließlich „Wie setzen wir unsere Vorstellungen konkret um?“ Fürs Texte schreiben, Inhalte erstellen, Infos aufbereiten findet sich meist eine Lösung – die Kommunikationsverantwortlichen, andere Mitarbeiter und sogar der Chef selbst steuern etwas bei. Größere Schwierigkeiten bereitet dagegen die grafische Gestaltung.

Wer es sich leisten kann lässt seine Mitarbeiterzeitung extern layouten. Eine Agentur oder einen Designer bringt die Inhalte in die perfekte Form. Bequem – aber eben auch ziemlich kostenintensiv! Eine günstigere Alternative bietet ein Redaktionssystem. Professionelle Redaktionssysteme eröffnen den Redakteuren von Mitarbeiterzeitungen viele Gestaltungsmöglichkeiten. Diese können gleichzeitig Fluch und Segen sein. Denn sie erfordern von jedem Nutzer eine intensive Einarbeitung und zudem ein gewisses grafisches Know-How.

Es geht auch ohne Grafikabteilung!

Eine Mitarbeiterzeitung zu gestalten muss aber weder teuer noch kompliziert sein. Der Mein-Extrablatt-Zeitungseditor ist ein Redaktionssystem für Jedermann. Er steht jedem online zur Verfügung und muss nicht erst gekauft und installiert werden. Dieses Redaktionssystem für Einsteiger gibt einen Rahmen im Layout vor und ist dadurch sehr einfach zu bedienen – so macht Layouten Spaß. Und Spaß soll eine Mitarbeiterzeitung schließlich machen – am besten von Anfang an!

Jetzt ausprobieren!

Besonders die Mitarbeiter ohne festen Computerarbeitsplatz schätzen eine gedruckte Mitarbeiterzeitung als Medium der internen Kommunikation, da sie keinen direkten Zugriff auf das Intranet oder andere digitale Angebote haben. Dieser Umstand macht es gleichzeitig schwierig, gerade diese Kollegen bei der Produktion der Mitarbeiterzeitung einzubinden. Der Mein-Extrablatt-Zeitungseditor ermöglicht auch den Mitarbeitern, die ihr Tagwerk fernab eines Computers verrichten, ihre Mitarbeiterzeitung aktiv mitzugestalten. Mit einem Zugangslink können sie sogar von zu Hause aus das Redaktionssystem ohne Einarbeitung ganz intuitiv bedienen und am gemeinsamen Zeitungsprojekt mitwirken.

Warum Unternehmen das Zeitungsformat wählen sollten
Das gehört in eine Mitarbeiterzeitung
Jetzt eine Unternehmenszeitung gestalten

Categories : Allgemein

Originelle Einladungskarten stechen heraus

Manche Pinnwände und Kühlschränke erleben im Laufe ihres Daseins eine gewisse kulturelle Aufwertung. Hängen bzw. stehen sie in Haushalten von Personen im heiratsfähigen Alter können sie sich nach und nach in Mini-Galerien verwandeln, die eine Reihe von Hochzeitseinladungen ausstellen. Sage und schreibe 14 Einladungskarten für Hochzeiten habe ich neulich am Kühlschrank meiner Freundin Sarah gezählt – und, ich gebe es zu, auch verglichen und beurteilt.

„Die sieht ziemlich spießig aus!“, „Die sticht ins Auge!“ oder „Die hat ein interessantes Format!“ waren nur ein paar unserer teils kritischen Kommentare. Komplett durchgefallen ist keine der Einladungen, aber eindeutig die Nase vorn im subjektiven Ranking hatten besonders kreative Hochzeitseinladungen. Das außergewöhnlichste „Ausstellungsstück“, eine Hochzeitseinladung mit Drehmechanismus wie bei einer Parkuhr, war mein absoluter Favorit. (Foto und Beschreibung weiter unten)

Hochzeitseinladungen müssen zum Brautpaar passen

Die meisten Ehepaare in spe geben sich bei der Gestaltung ihrer Hochzeitseinladungen richtig Mühe. Schließlich bedarf ein besonderes Ereignis einer besonderen Einladung. Aber wie besonders, wie originell kann und sollte solch eine Ankündigung sein? Grundsätzlich sollte die Hochzeitseinladung natürlich zum Brautpaar und dem angekündigten Fest passen. Aber egal ob Hippie- oder Romantik-Hochzeit – auch innerhalb einer Stilrichtung gibt es viel Spielraum.

Ich habe ein paar Vorschläge für kreative Hochzeitseinladungen jenseits des 0815 Kartendrucks für alle, die ein bisschen aus der Masse herausstechen wollen. Mit dabei sind originelle Einladungen aus Papier, aber auch ein paar ganz abgefahrene Möglichkeiten, seine Gäste über anstehende Feierlichkeiten zu informieren.

Vorschläge für kreative Hochzeitseinladungen

Wie eine Parkuhr aufgebaut

Einladungskarte als Drehscheibe

Vorschlag 1: Die bereits oben erwähnte Einladungskarte als runde Drehscheibe macht Lust, sie anzufassen und auszuprobieren. Sie hinterlässt einen witzigen, spielerischen Eindruck. Erst durch Drehen werden nach und nach einzelne Details der Einladung offenbart. Diese klar strukturierte, raffinierte Hochzeitseinladung gibt es auf www.top-kartenlieferant.de

Vorschlag 2: Mittlerweile in fast jedem Online-Shop für Einladungskarten erhältlich (z.B. auf www.einladungen-selbst-gestalten.de) sind Hochzeitseinladungen im Ticket-Design: Konzert-Ticket, Flug-Ticket und der passende Pass dazu sind sozusagen der Klassiker unter den kreativen Hochzeitseinladungen – aber dennoch immer wieder ein Hingucker.

Vorschlag 3: Wer seine Gäste schon im Voraus auf DAS Ereignis des Jahres einstimmen möchte, kann seine Hochzeit in einem eigens gedruckten Extrablatt ankündigen. Eine Hochzeitseinladung im Zeitungsdesign und –format macht garantiert Eindruck und ist die persönlichste aller kreativen Hochzeitseinladungen. Denn bereits auf einer einzelnen Titelseite lassen sich allerhand Bilder, Details zur Hochzeitsfeier und Hintergrundinfos zum Brautpaar unterkriegen. Probier’s einfach mal aus gestalte jetzt dein Extrablatt!

Vorschlag 4: Kurz und knapp müssen sich Verlobte bei einer Bierdeckel-Einladung fassen. Nur die wichtigsten Infos haben auf dem kleinen Karton Platz. Dafür können die Gäste den Bierdeckel auch nach der Hochzeit noch als witziges, nützliches Andenken aufbewahren. Allerdings sollte das Brautpaar nichts dagegen haben, wenn irgendwann eine Vase auf seinen Gesichtern platziert wird. Einen Editor zum Gestalten eines Bierdeckels gibt es auf www.bierdeckel-designer.de

Vorschlag 5: Sehr oldschool kommt im digitalen Zeitalter eine Hochzeitseinladung als Daumenkino daher. Auf www.mein-daumenkino.de kann jeder seinen kurzen Videoclip in ein Daumenkino umwandeln. Diese kleinen Büchlein verlieren nie ihren Zauber, denn der Daumenkino-Effekt ist immer wieder faszinierend mitanzusehen. Eine Herausforderung ist hier nur, alle notwendigen Infos unterzukriegen.

SchallplatteVorschlag 6: Wenn die Hochzeit die Party des Jahrhunderts werden soll, dann ist diese Hochzeitseinladung der perfekte Wink mit dem Zaunpfahl: eine Schallplatte als Einladungskarte. Retro und doch modern – und an der Wand absolut dekorativ. Ob die Schallplatte sich auch abspielen lässt, erfährst du auf www.vollstark.de

Vorschlag 7: Besonders praktisch veranlagte Brautleute ermöglichen ihren Gästen, direkt auf sie anzustoßen: Bedruckte Sektdosen als originelle Hochzeitseinladung haben definitiv doppelten Nutzen und bleiben garantiert in guter Erinnerung. Bestellen kannst du sie auf www.einladungen-selbst-gestalten.de

Vorschlag 8: Wenn schon am Kühlschrank hängen, dann doch wenigstens ohne Hilfsmittel: Verschiedene Anbieter (z. B. www.magnetcards.de) drucken magnetische Hochzeitseinladungen. Wie die Magnet-Karte selbst im Detail aussehen soll, muss sich das Brautpaar dann aber noch selbst überlegen. Welche Fragen/Entscheidungen es zur Wunsch-Einladungskarte führen, verrät folgende Grafik.

Welche Hochzeitseinladung ist für mich die Richtige?

Finde die perfekte Einladung für dich!

Befrage den Entscheidungsbaum!

Sind Hochzeitsspiele ein Stimmungskiller?
Die Hochzeitszeitung: Pros und Contras
Dein Foto auf einem Titelblatt – jetzt ausprobieren!

Categories : Allgemein

Warum personalisierte Geschenke gut durchdacht sein müssen!

Wie peinlich! Dachte ich mir neulich als mir in der Fußgängerzone ein junger Mann mit einem T-Shirt entgegenkam, auf dem er selbst breit grinsend mit einem ebenfalls strahlenden Mädchen im Arm abgebildet war. Gleich darauf schalt ich mich selbst „Lass ihn doch, wahrscheinlich war es ein Geschenk! Und offenbar gefällt ihm das gute Stück, sonst würde er es ja nicht in aller Öffentlichkeit tragen. Nur weil du ein Shirt mit deinem Konterfei darauf maximal zum Schlafen tragen würdest, heißt das ja nicht, dass andere auch so empfinden müssen…“

Trotzdem konnte ich nicht anders als mich zu fragen, wer trägt denn sowas – und auch: Wer verschenkt denn sowas? Aber halt – plötzlich tauchte ein Bild vor meinem inneren Auge auf: eine Tasse mit einem Bild von meinem Bruder und mir darauf. Ich glaube die habe ich ihm zum 18. Geburtstag geschenkt. Und ich glaube, ich war damals ziemlich zufrieden mit mir und dieser Geschenkidee. Ob ihm die Tasse gefallen hat und ob es sie nach so vielen Jahren noch gibt? Keine Ahnung, werde ich ihn bei Gelegenheit mal fragen. Aber bei was ich mir ziemlich sicher bin ist: Diese Idee war meine Rettung in der Geschenkesuche-Not.

Denn personalisierte Geschenke sind oftmals DIE Lösung.
Zum Beispiel wenn:

– Der zu Beschenkende eigentlich schon alles hat.
– Man nicht viel Geld ausgeben will/kann.
– Man dem Geschenk eine persönliche Note verpassen will.
– Man sichergehen will, dass das Geschenk nicht weiterverschenkt wird.

Zugegeben, ich habe also auch selbst schon mal in die Trickkiste personalisiertes Geschenk gegriffen. Trotzdem bin ich bei dem Thema zwiegespalten. Denn brauche ich einen Gegenstand mehr, nur weil er personalisiert ist? Brauche ich eine weitere Tasse in meinem sowieso schon überfüllten Schrank, weil darauf mir liebe Menschen abgebildet sind? Hat ein zusätzliches Kissen auf meiner Couch seine Berechtigung, nur weil mein Name und der meines Mannes darauf gestickt sind?

Individuelle Zeitung – das perfekte Geschenk
Geschenke zur Goldenen Hochzeit: Vorschläge und Ideen

Genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem von personalisierten Geschenken: Sie bestechen oft nur durch Ihre persönliche Note. Besagtes Kissen, das wir zur Hochzeit bekommen haben, passt nicht wirklich zu unserer Einrichtung. Und ehrlich gesagt, gefällt es mir vom Stil auch nicht besonders. Ich lasse es nur liegen aus Respekt vor dem Schenker und weil es mit einer positiven Erinnerung behaftet ist. Ein wirklicher zusätzlicher Nutzen fehlt mir bei personalisierten Geschenken oft.

Es gibt aber auch Ausnahmen – ein personalisiertes Geschenk habe ich wirklich zu schätzen gelernt: Schnullerketten mit dem Namen des Kindes darauf. Ein Klassiker, der mir regelmäßig weitergeholfen hat, als mir in irgendeiner Krabbelgruppe der Name eines Babys nicht mehr einfallen wollte. Diese Dinger haben mir etliche peinliche Momente erspart…

Selbst gemacht ist auch kein Erfolgsgarant

Etwas positiver stehe ich selbst kreierten und dabei personalisierten Geschenken gegenüber. Eine Umfrage auf meiner Facebook-Seite hat ergeben, dass zumindest die meisten Frauen sich mehr über ein Geschenk freuen, das viel Mühe gekostet hat, als über ein Geschenk, das viel Geld gekostet hat. So geht es mir im Grunde auch – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass „Mühe kosten“ auch „Kopf anstrengen“ bedeutet. Die Mühe muss in Etwas investiert werden, das dem Beschenkten wirklich Freude macht. Beispiel: Wenn mein Mann jetzt Stunden unserer wertvollen Familienzeit im Keller verbringen würde, um mir einen Hocker zu schreinern, auf dem man – trotz größtmöglicher Anstrengung seitens meines handwerklich mäßig begabten Gatten – nicht sitzen kann, wäre ich zugegebenermaßen nicht nur wenig begeistert, sondern regelrecht genervt.

Letztendlich glaube ich, müssen auch personalisierte Geschenke durchdacht sein, damit sie wirklich gut ankommen. Nur in ganz speziellen Fällen reicht es mir, wenn sie einfach nur von Herzen kommen – bei den Geschenken meiner Kinder. Aber ganz ehrlich – sogar das Ein oder Andere geschenkte Meisterwerk meiner Kleinen landet irgendwann im Müll.

 

P.S. Natürlich bin ich von diesem personalisierten Geschenk überzeugt:
Unserem Extrablatt, das Freude machtjetzt ausprobieren und Zeitung gestalten!

Categories : Allgemein

50 gemeinsame Jahre hat ein Paar, das Goldene Hochzeit feiert hinter sich. 50 Jahre sind eine lange Zeit – viel Zeit, um viele Dinge im gemeinsamen Haushalt aufzubewahren, zu sammeln, ja anzuhäufen. Denn Sachen wegzuschmeißen, wird mit dem Alter immer schwieriger – zumindest habe ich diesen Eindruck wenn ich meine Großeltern und Eltern besuche. In unseren Gesprächen fallen immer wieder Sätze wie: „Brauchst du wirklich 3 Kaffeeservices?“, „Muss die kaputte Kuckucksuhr noch hier hängen?“ oder „Kennst du die Personen auf diesen Fotos überhaupt?“

Wenn ich also an meine Großeltern oder Eltern denke, dann mache ich mir meistens eher Gedanken darüber, wie ich es schaffe, sie von manchen Dingen zu trennen. Das heißt nicht, dass ich Neuanschaffungen komplett ablehne – allerdings habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass eine Neuanschaffungen keinen Austausch bedeutet: Eine neue Wanduhr wird – wenn sie überhaupt Gefallen findet – neben der defekten Kuckucksuhr platziert.

Anlässe wie eine Goldene Hochzeit oder ein runder Geburtstag setzen mich also ganz schön unter Druck. Natürlich möchte ich etwas Schönes schenken, aber es muss auch sinnvoll, gut durchdacht und vor allem nicht schon in mehrfacher Ausführung vorhanden sein. Hier eine Auflistung der Geschenke zur Goldenen Hochzeit oder zum runden Geburtstag, die in dieses Schema passen:

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit kleinem Budget

  • Ein Gutschein-Heft mit kleinen aber hilfreichen Gefälligkeiten: Oft gibt es für Oma und Opa oder Papa und Mama nichts Schöneres als den Besuch der Enkel/Kinder – und wenn sie dann auch noch bekocht oder ausgeführt werden, ihnen die Wohnung geputzt oder der Rasen gemäht wird, umso besser!
  • Altbewährt: Ein gerahmtes Foto von den Jubilaren und dir bzw. der Familie.
  • Ein Fotokalender entweder mit den schönsten Paarbildern aus den letzten 50 Jahren oder mit Fotos von dir und dem Jubelpaar mit zunehmendem Alter.

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit mittlerem Budget

  • Eine Zeitung zur Goldenen Hochzeit oder eine Geburtstagszeitung: Anekdoten und Bilder aus der Vergangenheit werden mit der Zeit immer wichtiger. Eine gut gemachte Jubiläumszeitung lässt in Erinnerungen schwelgen, unterhält, vermittelt Wertschätzung, Anerkennung und Zuneigung. Hier ein
    Beispiel einer Zeitung zur Goldenen Hochzeit – oder du probierst einfach mal den
    Mein-Extrablatt-Zeitungsgenerator aus und gestaltest deine eigene Jubiläumszeitung.
  • Ist der Bezug vom Lieblingssessel zerschlissen? Oder ist die geliebte, leider kaputte Kuckucksuhr durch nichts zu ersetzen? Ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit muss nicht neu sein, manchmal lohnt es sich auch, Geld ins Restaurieren oder Reparieren eines wertgeschätzten Gegenstandes zu investieren.

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit großem Budget

  • Eine (gemeinsame) Reise oder ein Ausflug: Wählt das Ziel danach aus, wie rüstig die Jubilare noch sind. Besser man setzt auf Aktivitäten, die wenig Mobilität erfordern, wie zum Beispiel eine Fahrt mit dem Schiff, mit der Kutsche, der Gondel oder dem Heißluftballon.
Categories : Allgemein

Ein Programmpunkt mit Konflikt-Potenzial

„Diese Hochzeit war furchtbar!“, berichtete mir meine Freundin Anne eine Woche nach der Hochzeitsfeier ihrer Schwester. Ich war völlig überrascht, schließlich hatte ich zwei Tage zuvor die Trauzeugin der schwesterlichen Braut getroffen, die in den höchsten Tönen von der Hochzeit geschwärmt hatte: von dem traumhaft schönen Brautpaar, von der tollen Deko, dem super Wetter – und der super Stimmung, die von diversen Hochzeitsspielen rührte. Möööp! Da plötzlich dämmerte es mir, Hochzeitsspiele! Nichts hasste Anne mehr, als diese in ihren Augen völlig sinnfreien Beiträge zur Stimmungsaufhellung.

„Das Fest hätte so schön sein können“, wetterte Anne auch schon los, „aber dann musste ich wieder als Freiwillige (sie deutete Anführungsstriche an) herhalten und mir bei der Hitze so einen dämlichen Mopp auf den Kopf setzen und zu schlechter Musik einen Stuhl ergattern. ‚Ich solle mich als Schwester der Braut nicht so haben’, meinten die anderen – allen voraus natürlich meine Eltern!“

„Wie haben die Hochzeitsspiele denn den Frischvermählten gefallen?“, fragte ich vorsichtig, in der Hoffnung durch diese diplomatische Nachfrage Annes Ärger nicht noch zu steigern. „Die fanden den Mist natürlich super lustig!“, meckerte sie. Es folgte eine inbrünstig entrüstet dargebrachte Aufzählung aller „unsäglich dummen und niveaulosen“ Programmpunkte, die ich teils mitleidig, teils abwiegelnd kommentierte. Denn tatsächlich gehöre ich in Sachen Hochzeitsspiele zur äußerst seltenen Spezies der Schwankenden.

Hochzeitsspiele spalten die Gesellschaft

Meiner Erfahrung gilt für die meisten: man liebt sie oder hasst man sie. In kaum einem Punkt scheiden sich die Geister bei der Planung einer Hochzeitsfeier mehr. Die Vorteile solcher Hochzeitsspiele liegen auf der Hand: Sie verkürzen die Zeit zwischen den offiziellen Programmpunkten. Besonders für Hochzeitsgäste, die wenig andere Personen kennen und dementsprechend weniger Gespräche führen, bieten sie eine willkommene Abwechslung und bringen sie gegebenenfalls mit anderen in Kontakt. Gut präsentiert, umgesetzt und ausgewählt sorgen sie für Spaß und Stimmung bei Brautpaar und Gästen.

Aber genau hier ist der Knackpunkt: Gut präsentiert, umgesetzt und ausgewählt müssen sie eben sein. Ich war schon auf Hochzeiten, bei denen die Hochzeitsspiele mich total mitgerissen haben, allerdings habe ich auch schon Hochzeitsspiele erlebt, bei denen ich vor Langeweile fast eingeschlafen wäre oder mich so fremdgeschämt habe, dass ich Fluchtgedanken hatte.

Wie viel darf das Hochzeitsgeschenk kosten?
Die Hochzeitszeitung – das perfekte Geschenk!

Die Auswahl der Hochzeitsspiele macht’s

Ich möchte an dieser Stelle keine ellenlange Liste von Hochzeitsspielen eingeteilt in gut und schlecht präsentieren, allerdings habe ich ein paar Richtlinien, die meiner Meinung nach bei der richtigen Auswahl an Hochzeitsspielen behilflich sein können:

  1. Eine Hochzeit ist kein Kindergeburtstag: Spiele wie die ‚Reise nach Jerusalem’ oder ‚Topfschlagen’ gehören einfach nicht hier hin – egal wie kindisch man sich Pegel-bedingt verhält…
  2. In der Kürze liegt die Würze: Die maximale Dauer für Hochzeitsspiele liegt finde ich bei 15 Minuten. Denn was bleibt euch positiver in Erinnerung, ein Spiel von dem man im Nachhinein sagt „..hätte noch ein bisschen länger gehen können!“, oder „…wurde gegen Ende ziemlich langatmig!“?
  3. Vorlieben des Brautpaares respektieren: Gehören Braut und Bräutigam zur Fraktion der Hochzeitsspiel-Verweigerer werden keine Spiele gemacht – Punkt!
  4. Niemanden bloßstellen: Wer glaubt, dass es Spaß bringt, das Brautpaar oder einzelne Gäste vor der ganzen Hochzeitsgesellschaft zu blamieren, dem sei gesagt: Lass es – absoluter Stimmungskiller!
  5. Originelle Hochzeitsspiele wählen: Wer schon auf drei Hochzeiten das Kutscher-Spiel gespielt hat, hat einfach kein Bock mehr drauf.
  6. Alle statt einzelne einbeziehen: Wer hasst sie nicht diese stillen Momente, in denen Freiwillige gesucht werden? Jeder versucht sich möglichst unauffällig zu verhalten und wenn dann „Opfer“ benannt werden, schwankt man zwischen Erleichterung und Mitleid… Deshalb: Erspart euch und anderen diesen Moment und wählt nur Spiele, die alle oder zumindest große Gruppen einbeziehen, zum Beispiel alle Unverheirateten, Vereinsmitglieder, usw. Gut funktionieren erfahrungsgemäß auch zwei Parteien-Spiele wie Frauen gegen Männer, Gäste der Braut gegen Gäste des Bräutigams,…

Hochzeitsspiele nicht überbewerten

Aber egal, wie viele Gedanken sich ein Hochzeitsgast oder auch das Brautpaar selbst bei der Vorbereitung der Hochzeitsspiele macht – eine Garantie, dass die sie gut ankommen gibt es sowieso nicht. Zumindest habe ich beobachtet, dass wenn auf einer Hochzeit keine Stimmung aufkommen will, ein Hochzeitsspiel auch keine Wunder bewirkt. Wenn dagegen die Stimmung sowieso schon gut ist, kann ein Spiel sie weiter anfeuern, ihr aber auch einen Dämpfer verpassen.

Jeder Spiele-Organisator sollte versuchen, die Situation ehrlich einzuschätzen und dann spontan entscheiden, ob er seinen Plan durchziehen will – was angesichts der hineingesteckten Mühen verständlich ist – oder ob er vielleicht doch aufgrund der Gegebenheiten besser auf sein vorbereitetes Spiel verzichtet. Schließlich steht immer im Vordergrund, dem Brautpaar einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

Eure Caro vom Mein Extrablatt-Team

Jetzt Hochzeitszeitung gestalten
Zum Leitfaden: So gelingt deine Hochzeitszeitung

Categories : Allgemein