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Der Name ANDRE aus Stoffbuchstaben

Personalisierte Geschenke: Ein Boom mit wenig Wumms dahinter?

Warum personalisierte Geschenke gut durchdacht sein müssen!

Wie peinlich! Dachte ich mir neulich als mir in der Fußgängerzone ein junger Mann mit einem T-Shirt entgegenkam, auf dem er selbst breit grinsend mit einem ebenfalls strahlenden Mädchen im Arm abgebildet war. Gleich darauf schalt ich mich selbst „Lass ihn doch, wahrscheinlich war es ein Geschenk! Und offenbar gefällt ihm das gute Stück, sonst würde er es ja nicht in aller Öffentlichkeit tragen. Nur weil du ein Shirt mit deinem Konterfei darauf maximal zum Schlafen tragen würdest, heißt das ja nicht, dass andere auch so empfinden müssen…“

Trotzdem konnte ich nicht anders als mich zu fragen, wer trägt denn sowas – und auch: Wer verschenkt denn sowas? Aber halt – plötzlich tauchte ein Bild vor meinem inneren Auge auf: eine Tasse mit einem Bild von meinem Bruder und mir darauf. Ich glaube die habe ich ihm zum 18. Geburtstag geschenkt. Und ich glaube, ich war damals ziemlich zufrieden mit mir und dieser Geschenkidee. Ob ihm die Tasse gefallen hat und ob es sie nach so vielen Jahren noch gibt? Keine Ahnung, werde ich ihn bei Gelegenheit mal fragen. Aber bei was ich mir ziemlich sicher bin ist: Diese Idee war meine Rettung in der Geschenkesuche-Not.

Denn personalisierte Geschenke sind oftmals DIE Lösung.
Zum Beispiel wenn:

– Der zu Beschenkende eigentlich schon alles hat.
– Man nicht viel Geld ausgeben will/kann.
– Man dem Geschenk eine persönliche Note verpassen will.
– Man sichergehen will, dass das Geschenk nicht weiterverschenkt wird.

Zugegeben, ich habe also auch selbst schon mal in die Trickkiste personalisiertes Geschenk gegriffen. Trotzdem bin ich bei dem Thema zwiegespalten. Denn brauche ich einen Gegenstand mehr, nur weil er personalisiert ist? Brauche ich eine weitere Tasse in meinem sowieso schon überfüllten Schrank, weil darauf mir liebe Menschen abgebildet sind? Hat ein zusätzliches Kissen auf meiner Couch seine Berechtigung, nur weil mein Name und der meines Mannes darauf gestickt sind?

Individuelle Zeitung – das perfekte Geschenk
Geschenke zur Goldenen Hochzeit: Vorschläge und Ideen

Genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem von personalisierten Geschenken: Sie bestechen oft nur durch Ihre persönliche Note. Besagtes Kissen, das wir zur Hochzeit bekommen haben, passt nicht wirklich zu unserer Einrichtung. Und ehrlich gesagt, gefällt es mir vom Stil auch nicht besonders. Ich lasse es nur liegen aus Respekt vor dem Schenker und weil es mit einer positiven Erinnerung behaftet ist. Ein wirklicher zusätzlicher Nutzen fehlt mir bei personalisierten Geschenken oft.

Es gibt aber auch Ausnahmen – ein personalisiertes Geschenk habe ich wirklich zu schätzen gelernt: Schnullerketten mit dem Namen des Kindes darauf. Ein Klassiker, der mir regelmäßig weitergeholfen hat, als mir in irgendeiner Krabbelgruppe der Name eines Babys nicht mehr einfallen wollte. Diese Dinger haben mir etliche peinliche Momente erspart…

Selbst gemacht ist auch kein Erfolgsgarant

Etwas positiver stehe ich selbst kreierten und dabei personalisierten Geschenken gegenüber. Eine Umfrage auf meiner Facebook-Seite hat ergeben, dass zumindest die meisten Frauen sich mehr über ein Geschenk freuen, das viel Mühe gekostet hat, als über ein Geschenk, das viel Geld gekostet hat. So geht es mir im Grunde auch – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass „Mühe kosten“ auch „Kopf anstrengen“ bedeutet. Die Mühe muss in Etwas investiert werden, das dem Beschenkten wirklich Freude macht. Beispiel: Wenn mein Mann jetzt Stunden unserer wertvollen Familienzeit im Keller verbringen würde, um mir einen Hocker zu schreinern, auf dem man – trotz größtmöglicher Anstrengung seitens meines handwerklich mäßig begabten Gatten – nicht sitzen kann, wäre ich zugegebenermaßen nicht nur wenig begeistert, sondern regelrecht genervt.

Letztendlich glaube ich, müssen auch personalisierte Geschenke durchdacht sein, damit sie wirklich gut ankommen. Nur in ganz speziellen Fällen reicht es mir, wenn sie einfach nur von Herzen kommen – bei den Geschenken meiner Kinder. Aber ganz ehrlich – sogar das Ein oder Andere geschenkte Meisterwerk meiner Kleinen landet irgendwann im Müll.

 

P.S. Natürlich bin ich von diesem personalisierten Geschenk überzeugt:
Unserem Extrablatt, das Freude machtjetzt ausprobieren und Zeitung gestalten!

Zwei Frauen, die sich lieb haben.

Geschenke zur Goldenen Hochzeit: Ideen und Vorschläge

50 gemeinsame Jahre hat ein Paar, das Goldene Hochzeit feiert hinter sich. 50 Jahre sind eine lange Zeit – viel Zeit, um viele Dinge im gemeinsamen Haushalt aufzubewahren, zu sammeln, ja anzuhäufen. Denn Sachen wegzuschmeißen, wird mit dem Alter immer schwieriger – zumindest habe ich diesen Eindruck wenn ich meine Großeltern und Eltern besuche. In unseren Gesprächen fallen immer wieder Sätze wie: „Brauchst du wirklich 3 Kaffeeservices?“, „Muss die kaputte Kuckucksuhr noch hier hängen?“ oder „Kennst du die Personen auf diesen Fotos überhaupt?“

Wenn ich also an meine Großeltern oder Eltern denke, dann mache ich mir meistens eher Gedanken darüber, wie ich es schaffe, sie von manchen Dingen zu trennen. Das heißt nicht, dass ich Neuanschaffungen komplett ablehne – allerdings habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass eine Neuanschaffungen keinen Austausch bedeutet: Eine neue Wanduhr wird – wenn sie überhaupt Gefallen findet – neben der defekten Kuckucksuhr platziert.

Anlässe wie eine Goldene Hochzeit oder ein runder Geburtstag setzen mich also ganz schön unter Druck. Natürlich möchte ich etwas Schönes schenken, aber es muss auch sinnvoll, gut durchdacht und vor allem nicht schon in mehrfacher Ausführung vorhanden sein. Hier eine Auflistung der Geschenke zur Goldenen Hochzeit oder zum runden Geburtstag, die in dieses Schema passen:

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit kleinem Budget

  • Ein Gutschein-Heft mit kleinen aber hilfreichen Gefälligkeiten: Oft gibt es für Oma und Opa oder Papa und Mama nichts Schöneres als den Besuch der Enkel/Kinder – und wenn sie dann auch noch bekocht oder ausgeführt werden, ihnen die Wohnung geputzt oder der Rasen gemäht wird, umso besser!
  • Altbewährt: Ein gerahmtes Foto von den Jubilaren und dir bzw. der Familie.
  • Ein Fotokalender entweder mit den schönsten Paarbildern aus den letzten 50 Jahren oder mit Fotos von dir und dem Jubelpaar mit zunehmendem Alter.

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit mittlerem Budget

  • Eine Zeitung zur Goldenen Hochzeit oder eine Geburtstagszeitung: Anekdoten und Bilder aus der Vergangenheit werden mit der Zeit immer wichtiger. Eine gut gemachte Jubiläumszeitung lässt in Erinnerungen schwelgen, unterhält, vermittelt Wertschätzung, Anerkennung und Zuneigung. Hier ein
    Beispiel einer Zeitung zur Goldenen Hochzeit – oder du probierst einfach mal den
    Mein-Extrablatt-Zeitungsgenerator aus und gestaltest deine eigene Jubiläumszeitung.
  • Ist der Bezug vom Lieblingssessel zerschlissen? Oder ist die geliebte, leider kaputte Kuckucksuhr durch nichts zu ersetzen? Ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit muss nicht neu sein, manchmal lohnt es sich auch, Geld ins Restaurieren oder Reparieren eines wertgeschätzten Gegenstandes zu investieren.

Geschenke zur Goldenen Hochzeit mit großem Budget

  • Eine (gemeinsame) Reise oder ein Ausflug: Wählt das Ziel danach aus, wie rüstig die Jubilare noch sind. Besser man setzt auf Aktivitäten, die wenig Mobilität erfordern, wie zum Beispiel eine Fahrt mit dem Schiff, mit der Kutsche, der Gondel oder dem Heißluftballon.
Brautpaar kann nicht hinsehen

Hochzeitsspiele: Qual oder Vergnügen für Brautpaar und Gäste?

Ein Programmpunkt mit Konflikt-Potenzial

„Diese Hochzeit war furchtbar!“, berichtete mir meine Freundin Anne eine Woche nach der Hochzeitsfeier ihrer Schwester. Ich war völlig überrascht, schließlich hatte ich zwei Tage zuvor die Trauzeugin der schwesterlichen Braut getroffen, die in den höchsten Tönen von der Hochzeit geschwärmt hatte: von dem traumhaft schönen Brautpaar, von der tollen Deko, dem super Wetter – und der super Stimmung, die von diversen Hochzeitsspielen rührte. Möööp! Da plötzlich dämmerte es mir, Hochzeitsspiele! Nichts hasste Anne mehr, als diese in ihren Augen völlig sinnfreien Beiträge zur Stimmungsaufhellung.

„Das Fest hätte so schön sein können“, wetterte Anne auch schon los, „aber dann musste ich wieder als Freiwillige (sie deutete Anführungsstriche an) herhalten und mir bei der Hitze so einen dämlichen Mopp auf den Kopf setzen und zu schlechter Musik einen Stuhl ergattern. ‚Ich solle mich als Schwester der Braut nicht so haben’, meinten die anderen – allen voraus natürlich meine Eltern!“

„Wie haben die Hochzeitsspiele denn den Frischvermählten gefallen?“, fragte ich vorsichtig, in der Hoffnung durch diese diplomatische Nachfrage Annes Ärger nicht noch zu steigern. „Die fanden den Mist natürlich super lustig!“, meckerte sie. Es folgte eine inbrünstig entrüstet dargebrachte Aufzählung aller „unsäglich dummen und niveaulosen“ Programmpunkte, die ich teils mitleidig, teils abwiegelnd kommentierte. Denn tatsächlich gehöre ich in Sachen Hochzeitsspiele zur äußerst seltenen Spezies der Schwankenden.

Hochzeitsspiele spalten die Gesellschaft

Meiner Erfahrung gilt für die meisten: man liebt sie oder hasst man sie. In kaum einem Punkt scheiden sich die Geister bei der Planung einer Hochzeitsfeier mehr. Die Vorteile solcher Hochzeitsspiele liegen auf der Hand: Sie verkürzen die Zeit zwischen den offiziellen Programmpunkten. Besonders für Hochzeitsgäste, die wenig andere Personen kennen und dementsprechend weniger Gespräche führen, bieten sie eine willkommene Abwechslung und bringen sie gegebenenfalls mit anderen in Kontakt. Gut präsentiert, umgesetzt und ausgewählt sorgen sie für Spaß und Stimmung bei Brautpaar und Gästen.

Aber genau hier ist der Knackpunkt: Gut präsentiert, umgesetzt und ausgewählt müssen sie eben sein. Ich war schon auf Hochzeiten, bei denen die Hochzeitsspiele mich total mitgerissen haben, allerdings habe ich auch schon Hochzeitsspiele erlebt, bei denen ich vor Langeweile fast eingeschlafen wäre oder mich so fremdgeschämt habe, dass ich Fluchtgedanken hatte.

Wie viel darf das Hochzeitsgeschenk kosten?
Die Hochzeitszeitung – das perfekte Geschenk!

Die Auswahl der Hochzeitsspiele macht’s

Ich möchte an dieser Stelle keine ellenlange Liste von Hochzeitsspielen eingeteilt in gut und schlecht präsentieren, allerdings habe ich ein paar Richtlinien, die meiner Meinung nach bei der richtigen Auswahl an Hochzeitsspielen behilflich sein können:

  1. Eine Hochzeit ist kein Kindergeburtstag: Spiele wie die ‚Reise nach Jerusalem’ oder ‚Topfschlagen’ gehören einfach nicht hier hin – egal wie kindisch man sich Pegel-bedingt verhält…
  2. In der Kürze liegt die Würze: Die maximale Dauer für Hochzeitsspiele liegt finde ich bei 15 Minuten. Denn was bleibt euch positiver in Erinnerung, ein Spiel von dem man im Nachhinein sagt „..hätte noch ein bisschen länger gehen können!“, oder „…wurde gegen Ende ziemlich langatmig!“?
  3. Vorlieben des Brautpaares respektieren: Gehören Braut und Bräutigam zur Fraktion der Hochzeitsspiel-Verweigerer werden keine Spiele gemacht – Punkt!
  4. Niemanden bloßstellen: Wer glaubt, dass es Spaß bringt, das Brautpaar oder einzelne Gäste vor der ganzen Hochzeitsgesellschaft zu blamieren, dem sei gesagt: Lass es – absoluter Stimmungskiller!
  5. Originelle Hochzeitsspiele wählen: Wer schon auf drei Hochzeiten das Kutscher-Spiel gespielt hat, hat einfach kein Bock mehr drauf.
  6. Alle statt einzelne einbeziehen: Wer hasst sie nicht diese stillen Momente, in denen Freiwillige gesucht werden? Jeder versucht sich möglichst unauffällig zu verhalten und wenn dann „Opfer“ benannt werden, schwankt man zwischen Erleichterung und Mitleid… Deshalb: Erspart euch und anderen diesen Moment und wählt nur Spiele, die alle oder zumindest große Gruppen einbeziehen, zum Beispiel alle Unverheirateten, Vereinsmitglieder, usw. Gut funktionieren erfahrungsgemäß auch zwei Parteien-Spiele wie Frauen gegen Männer, Gäste der Braut gegen Gäste des Bräutigams,…

Hochzeitsspiele nicht überbewerten

Aber egal, wie viele Gedanken sich ein Hochzeitsgast oder auch das Brautpaar selbst bei der Vorbereitung der Hochzeitsspiele macht – eine Garantie, dass die sie gut ankommen gibt es sowieso nicht. Zumindest habe ich beobachtet, dass wenn auf einer Hochzeit keine Stimmung aufkommen will, ein Hochzeitsspiel auch keine Wunder bewirkt. Wenn dagegen die Stimmung sowieso schon gut ist, kann ein Spiel sie weiter anfeuern, ihr aber auch einen Dämpfer verpassen.

Jeder Spiele-Organisator sollte versuchen, die Situation ehrlich einzuschätzen und dann spontan entscheiden, ob er seinen Plan durchziehen will – was angesichts der hineingesteckten Mühen verständlich ist – oder ob er vielleicht doch aufgrund der Gegebenheiten besser auf sein vorbereitetes Spiel verzichtet. Schließlich steht immer im Vordergrund, dem Brautpaar einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

Eure Caro vom Mein Extrablatt-Team

Jetzt Hochzeitszeitung gestalten
Zum Leitfaden: So gelingt deine Hochzeitszeitung

Geschenke für Eltern – Schwerer zu finden als das Bermuda-Dreieck

Ein Kunstwerk für Mama

Als Kind genügte noch ein schönes selbst gemaltes Bild als Geschenk für Mama oder Papa.

Warum Geschenke für Mama und Papa so knifflig sind

Was schenke ich meinen Eltern? Seitdem ich aus dem Alter raus bin, in dem ein selbst gemaltes Bild, ein eigens gehäkelter Topflappen oder ein Gutschein zum Auto putzen Papa oder Mama ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat, treibt mich diese Frage mindestens zweimal jährlich fast in den Wahnsinn. Denn gute Geschenke für Eltern sind meiner Meinung nach eine echte Herausforderung, aus mehrerlei Gründen:

  1. Weil Eltern auf die Frage nach ihren Wünschen meiner Erfahrung nach nie eine auch nur ansatzweise hilfreiche Antwort geben. Meistens bekomme ich nur ein: „Ach, ich hab doch alles, was ich brauche!“ zu hören.
  2. Weil sie tatsächlich schon alles (teils sogar doppelt und dreifach) haben.
  3. Weil zumindest meine Eltern immer mehr Geld haben als ich und sich dementsprechend ihre Wünsche auch selbst besser erfüllen können.
  4. Weil von einem erwartet wird, dass man den Geschmack seiner Eltern – der Menschen, die man im Leben am längsten kennt – kennen sollte.
  5. Weil man seine Eltern nun mal nicht enttäuschen möchte.

Meistens wählte ich in den letzten Jahren jeweils ein Geschenk für meine Eltern aus, das sie sich selbst nicht leisten wollten – à la „Ich geb’ doch keine 20 Euro für eine Body Lotion aus! Aber riechen tut sie halt schon gut!…“
Manchmal kam das Geschenk gut an und ich war mit mir zufrieden, manchmal aber eben auch nicht. Kürzlich kam sogar eines dieser Geschenke wieder zu mir zurück. Mein Vater fragte mich, nachdem ich mich bei ihm über eine extrem anstrengende Arbeitswoche ausgeheult hatte, ob ich nicht eine Entspannungsbad-Essenz bräuchte, die nun schon seit Jahren in seinem Schrank verstaube… Beschämt und enttäuscht nahm ich das misslungene Geschenk zurück und überlegte, ob ich nun froh oder traurig darüber war, dass mein Vater nicht mehr wusste, dass er diese Entspannungsbad-Essenz von mir hatte. Oder wusste er es noch und wollte mir mit dieser Geste etwas sagen?

Personalisierte Geschenke – die Lösung?

Wie auch immer, als mein Vater wieder Geburtstag hatte, stand auf meinem Merkzettel: Ein Geschenk für Papa finden, das dieser definitiv nicht weiterverschenken kann. Eine Lösung war schnell gefunden: Ein personalisiertes Geschenk – das müsste er behalten, oder zumindest würde er ein Kissen mit seinem Namen darauf nur sehr schwer wieder loswerden.

Geschenkidee: Das gehört in eine Silberhochzeitszeitung
Wie viel Geld schenkt man zur Hochzeit?
Jetzt eigene Zeitung gestalten

Anfangs begeistert von meiner Idee bemerkte ich bei meiner Internetrecherche schnell, dass auch personalisierte Geschenke kein Erfolgsgarant sind. Besagtes Namenskissen würde nur aus Höflichkeit auf dem Sofa liegen – nicht weil es wirklich schön oder bequem ist. Eine Tasse mit seinem Foto drauf wäre meinem Vater wahrscheinlich sogar peinlich. Für ein Foto-Memory spielte er zu ungern… So wirklich weitergebracht hatte mich diese Idee am Ende also auch nicht. Denn nur weil ein Name drauf steht oder das Foto einer geliebten Person darauf abgebildet ist, ist ein Gegenstand nicht unbedingt von Nutzen. Man muss trotzdem etwas finden, was der Beschenkte auf Dauer gebrauchen kann, denn der anfängliche Aha-Effekt verfliegt schnell wieder.

Beim letzten Geburtstag meines Vaters griff ich letztendlich zu einem Klassiker, sozusagen zur Mutter aller personalisierten Geschenke: Er bekam einen selbst verzierten Bilderrahmen mit einem schönen Familienfoto. Er hat sich sehr gefreut. Und meine Mutter hat betont, wie schön sie solche persönlichen Geschenke finde, in denen viel Liebe steckt. „Aha, ein versteckter Hinweis“, dachte ich mir. Mal sehen, wie sie reagiert, wenn sie als Geschenk zum 60. Geburtstag eine Geburtstagszeitung bekommt! Denn so viel Liebe, Mühe und Arbeit, wie in einer Geburtstagszeitung steckt, hat sie allemal verdient, die „alte“ Leseratte!

Gestalte jetzt deine Geburtstagszeitung

Mein Extrablatt goes Pinterest

Liebe Mein-Extrablatt-User,

Tipps, Vorlagen und Ideen für die eigene Hochzeitszeitung oder Geburtstagszeitung kann man nie genug bekommen, oder? Deshalb sind wir jetzt auch bei Pinterest und haben dort ein paar interessante Pinnwände für euch angelegt. So bekommt Ihr viele verschiedene Eindrücke auf einen Blick, ihr könnt vergleichen und schnell und einfach herausfinden, was euch gefällt und was nicht.

Viel Spaß beim Stöbern!

Hochzeitszeitung gestalten macht ja Spaß! – Ein Erfahrungsbericht

Unsere Kundin Katja aus Jena hat mit unserem Zeitungseditor eine Hochzeitszeitung erstellt. Sie hat uns ein Gedicht zugeschickt, in dem sie beschreibt, wie sie anfangs garnicht begeistert war, für Ihre beste Freundin eine Hochzeitszeitung gestalten zu müssen und wie sie aber nach und nach Gefallen an dieser Aufgabe gefunden hat.
Aber lest selbst:

„Eine Hochzeitszeitung gestalten macht ja Spaß!“

Eine Hochzeitszeitung gestalten – „ach du je!“
Warum bloß sagte ich zu ihr „OK“?
Eine Hochzeitszeitung gestalten ist doch voll der Act,
weil in ein paar Seiten so viel Arbeit steckt.

Ich sah mich schon nur noch am Computer sitzen,
auf der Suche nach Fotos und nicht allzu platten Witzen.
Und auch vor’m Layouten graute es mir,
vor den Entscheidungen: welches Format, welches Design, welches Papier?

Doch dann habe ich Mein Extrablatt entdeckt,
die Seite hat gleich mein Interesse geweckt.
Denn dort konnte man einfach mal ausprobier’n –
„Cool“, dachte ich, „ich hab ja nichts zu verlier’n!“

Ich hab also rumgespielt und Dinge hochgeladen,
wie lange ich da saß, kann ich echt nicht sagen,
auch egal, denn es hat mir plötzlich Spaß gemacht –
dass eine Hochzeitszeitung gestalten so einfach geht hätt’ ich nicht gedacht!

Klar war’s trotzdem ne Heidenarbeit und ich war manchmal angepisst,
aber oft fühlte ich mich auch wie ein richtiger Journalist.
Und am Ende sah die Hochzeitszeitung einfach super aus,
von Baut, Bräutigam und Gästen bekam sie – und ich 😉 – ne Menge Applaus!

Zeitungseditor ausprobieren!

Danke für das schöne Gedicht liebe Katja! Freut uns, dass wir dazu beigetragen haben, dir das Hochzeitszeitung gestalten zu versüßen!

Eine Mitarbeiterzeitung im Tageszeitungs-Design

Mitarbeiterzeitung: Pro-Argumente, Themen und Ideen

Mitarbeiterzeitung ist gut fürs Arbeitsklima

Freundliche Grußworte auf dem Gang, Mittagessen in netter Gesellschaft, ein gutes Gefühl beim morgendlichen Betreten der Firma – das klingt nach einem angenehmen Arbeitsklima wie es sich Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen wünschen. Aber wie schafft man ein gutes Arbeitsklima? Es gibt mehrere Ansätze die Grundstimmung in einem Unternehmen zu verbessern, einer davon ist, eine Mitarbeiterzeitung zu gestalten.

Die Voraussetzung für ein freundliches Miteinander ist Offenheit. Nur durch Offenheit können Kontakte geknüpft werden, nur durch Offenheit entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und nur durch Offenheit wird Geheimniskrämerei verhindert. Eine Mitarbeiterzeitung fördert eine konstruktive Unternehmenskommunikation.

Die vielen Gesichter der Mitarbeiterzeitung

Die Mitarbeiterzeitung ermöglicht Führungskräften, mit offenen Karten zu spielen, die Mitarbeiter aktiv in das Geschehen einzubinden und so auch an den Betrieb zu binden. Die Informationen, die alle Betriebszugehörigen betreffen, können in der Mitarbeiterzeitung offengelegt werden, was Vertrauen schafft und Anerkennung und Wertschätzung demonstriert. Ein Angestellter, der weiß, was ihn bei der Arbeit erwartet, wofür und für wen er hart arbeitet ist mit Sicherheit motivierter als ein Angestellter, der „halt seine Arbeit macht“.

Eine Mitarbeiterzeitung fördert aber nicht nur die Kommunikation von oben herab. Ganz im Gegenteil, sie kann auch ein Sprachrohr in die Chefetagen sein. Ein Organ, das Angestellten die Chance gibt, sie sogar dazu ermutigt, Ängste, Sorgen, Anregungen und Vorschläge zu äußern.

Und zu guter Letzt bietet sie Gesprächsstoff für alle Mitarbeiter, denn eine Mitarbeiterzeitung kann alles in einem sein: Infoblatt, Kontaktbörse, soziales Netzwerk, Artikelsammlung, Fotobuch, Icebreaker, Visitenkarte, Unterhaltungsmagazin, Kalender, Sprachrohr, Paper, Programmheft, Revue, Briefkasten, Anzeigenblättchen, tragbares schwarzes Brett, Weihnachstkarte,…

Jetzt eine Mitarbeiterzeitung gestalten
Darum ist DIN A3 eine gute Wahl

Die Checkliste: Das gehört in eine Mitarbeiterzeitung

Aktuelles:
– Wichtige betriebliche Beschlüsse z. B. zu Baumaßnahmen, Kooperationen, Investitionen oder zur Firmenpolitik
– Berichte über erreichte Ziele, Abschlüsse, Erfolge
– Vorstellung relevanter Neuerungen, z. B. neuer Caterer in der Kantine, neue Maschinen, etc.
– Geschäftsführer äußert sich zum unternehmerischen Stand der Dinge

Rückblick:
– Berichte inklusive Fotos über Betriebsausflüge, Betriebsfeiern, Coachings und sonstige Events mit Firmenbeteiligung
– Beurteilung/Bewertung bereits eingeführter Maßnahmen, z.B. kostenloses Obstangebot => ggf. Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung präsentieren

Unternehmen
– Vorstellung von Abteilungen, Projekten, (neuen) Mitarbeitern/Azubis
– Interviews mit Führungskräften/Schlüsselfiguren
– Ehrung von Jubilaren
– Verweise auf Betriebssport-, Weiterbildungs- und andere Angebote
– Interne Veranstaltungshinweise

Unternehmensumfeld
– Berichte über (technische) Neuerungen auf dem Markt/in der Branche
– Betriebsrelevante geographische Gegebenheiten
– Betriebsrelevante politische oder juristische Entwicklungen
– Messe-, Veranstaltungsberichte
– Ggf. Analyse der konkurrierenden Unternehmen

Dies und Jenes
– Mitarbeiter im Fokus: Mitarbeiter beantworten Fragebogen mit gewissem Informations-/Servicegehalt für die anderen Mitarbeiter, z.B. Ausgeh-Tipps, Lieblingsrezepte, Buchvorschläge, Meinung zu betriebsrelevanten Themen,…
– Kleinanzeigen (Ich suche…, Ich verkaufe…)
– Unterhaltungselemente wie Rätsel oder Gewinnspiele

Jetzt eine Mitarbeiterzeitung gestalten

Eigene Zeitung als PDF bestellen

Ab sofort bieten wir unseren Kunden an, ihr Extrablatt nicht ausgedruckt, sondern als PDF zu bestellen. Zum Preis von 19.90 Euro bekommen sie ihre eigene Zeitung als druckfertige PDF per WeTransfer zugeschickt. Nach dem Herunterladen kann der Kunde selbst entscheiden, wo und in welchem Format er seine Zeitung drucken lassen möchte.

Wir reagieren damit auf diverse Kundenanfragen – häufig werden einzelne Zeitungen benötigt. Diesen Wunsch konnten wir bisher nur schwer erfüllen, da sich die Einrichtung und Umrüstung der Druckmaschine für ein Einzelexemplar kaum lohnt. Preislich war unser Angebot für den Kunden daher oft nicht attraktiv. Die PDF-Lösung ermöglicht uns nun, diesen Kunden eine zufriedenstellend Alternative anzubieten. Wir sind gespannt, wie dieses Angebot ankommt.

Die Mein Extrablatt Revue

Firmen-Zeitung statt Weihnachtskarte – eine sinnvolle Alternative!

Weihnachtspost – ein kurzes Vergnügen

Immer weniger Menschen verschicken ihre Weihnachtsgrüße per Post. Viele Firmen halten jedoch an dieser Tradition fest und lassen ihren Kunden und Mitarbeitern Weihnachtskarten zukommen. Eine Umfrage der Personalberatung LAB & Company zeigt allerdings, dass diese Geste nur dann wirklich gut ankommt, wenn die Weihnachtskarte persönlich formuliert ist. 86 Prozent der 531 befragten Führungskräfte schätzen den persönlichen Gruß von Geschäftspartnern, nur 18 Prozent freuen sich auch über eine neutrale Karte mit Unterschrift.

Aber wie sieht das bei den einfachen Angestellten aus? Darüber gibt es keine Erhebungen. Vermutlich haben die wenigsten Angestellten eines mittelständischen Unternehmens jemals eine persönliche Weihnachtskarte bekommen. Der Aufwand wäre einfach zu groß. Jedoch ist davon auszugehen, dass die meisten 0815-Weihnachtsgrüße der Firma kurz nach dem Empfang im Papiermüll landen und der positive Effekt dieser Aufmerksamkeit nach wenigen Augenblicken verpufft.

Firmen-Zeitung hat Geschenk-Charakter

Eine sinnvolle Alternative zur Weihnachtskarte – mit garantiert längerer Halbwertszeit – ist eine Firmen-Zeitung. Ein Extrablatt, das die Mitarbeiter und Kunden zu Weihnachten erreicht und in der das Unternehmen ihnen auf der Titelseite fröhliche Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr wünscht, versehen mit einem ansprechenden Foto vom festlich geschmückten Firmengelände oder einem fröhlichen Gruppenbild von der Firmen-Weihnachtsfeier.

Auf den folgenden Seiten finden Mitarbeiter und Kunden Texte und Bilder von den Ereignissen des vergangenen Jahres, Berichte, Zahlen, Fakten. Der Zeitpunkt ist gut, das Jahr ist zu Ende und Führungskräfte, Mitarbeiter und Kunden blicken gleichermaßen auf das Geleistete zurück. Ein Blick auf das kommende Jahr, die anstehenden Veranstaltungen, Pläne, die umgesetzt werden sollen, vervollständigen die Firmen-Zeitung.

Ein solches Extrablatt schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Es überbringt die Weihnachtsgrüße der Firma, zwar sind diese nicht persönlich, aber sie sind mit Arbeit und Mühe verbunden und haben einen gemeinschaftlichen Touch. Darüber hinaus ist eine solche weihnachtliche Firmen-Zeitung nachhaltig und informativ. Sie bindet alle Angehörigen eines Unternehmens mit ein, zeigt ihnen Wertschätzung, macht sie Stolz und zollt ihnen Dank. Wenn das mal kein schönes Geschenk zu Weihnachten ist!

Jetzt eine Firmen-Zeitung gestalten

Mehr zur Umfrage der Personalberatung LAB & Company

Eine Zeitung zur Silberhochzeit im Tageszeitungs-Design

Zeitung zur Silberhochzeit: Inhalte – Ideen – Vorlagen

Was auf jeden Fall in eine Zeitung zur Silberhochzeit gehört

Als erstes muss an dieser Stelle festgehalten werden: In eine Zeitung zur Silberhochzeit gehören nicht die gleichen Inhalte, wie in eine klassische Hochzeitszeitung. 25 Jahre sind vergangen, seitdem das Paar seine Hochzeit gefeiert hat. 25 Jahre hatte das Paar Zeit, seine gemeinsame Geschichte zu leben. Dementsprechend hat sich der Fokus bei einer Zeitung zur Silberhochzeit verschoben, mit der Hochzeit vor 25 Jahren hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Deshalb sollte ein Bericht über dieses folgenschwere Ereignis Hochzeit in dem Extrablatt zum Ehejubiläum nicht fehlen. Neben einem Foto des Brautpaares könnt Ihr den Ablauf der Feier umreißen, den Trauspruch einfügen und Erinnerungen damaliger Gäste sammeln. Schließlich hört jedes Paar gerne, wie schön, besonders, einzigartig die eigene Hochzeit war – auch 25 Jahre später…

Zudem gehören in eine Zeitung zur Silberhochzeit Beiträge über die Meilensteine der gemeinsamen Jahre, zum Beispiel die Flitterwochen, die Geburten der Kinder, das erste gemeinsame Heim oder berufliche Neuorientierungen. Falls es euch schwer fällt, etwas über die Ereignisse zu schreiben, bei denen ihr nicht direkt dabei war, behelft euch mit Zeitdokumenten. Scannt zum Beispiel die Geburtsanzeigen der Kinder ein, stibitzt Fotos aus dem Album des Paares, rekonstruiert Reiserouten oder beschafft echte Zeitungsausschnitte – falls es entsprechende gibt. Ansonsten hilft es auch immer, diskret beim Paar nachzufragen, so in der Art: „Wie war eigentlich nochmal eure Hochzeitsreise?“ „Habt ihr lange gesucht, bis ihr diese Wohnung gefunden habt?“…

Etwas Würze in eine Zeitung zur Silberhochzeit bringen Anekdoten über die kleinen Konflikte zwischen den Jubilaren. Ein solcher Artikel könnte folgendermaßen beginnen: „Jedes Jahr an Weihnachten kommt es in der Goethestraße 8 in Kettwig zu ausgewachsenen Ehestreitigkeiten. Der Grund: Das Ehepaar S. kann sich nicht einigen, wo der Baum stehen soll…“ oder „Frust im Hause X. Seitdem Andreas X. sich einen neuen XXL-Fernseher gekauft hat, kann seine Frau ihn nicht mehr erreichen. Er reagiert weder auf Zurufe, noch auf Anstupsen…“ Besonders gut informiert, was solche Differenzen angeht, sind natürlich die Kinder eines Paares. Sie sollten in einem Extrablatt auf jeden Fall zu Wort kommen und ihren Eltern danken, sie loben, vielleicht auch tadeln – aber nicht zu sehr – und sie beglückwünschen.

Generell sollten Glückwünsche einen Platz in der Zeitung bekommen. Die Botschaften von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten machen sich besonders gut, wenn sie handschriftlich abgebildet sind – das ist persönlicher. Der Vorteil für das Silberpaar: Sie sehen alle Glückwünsche auf einen Blick und müssen nicht Dutzende Karten aufschlagen. Also am besten eine Rundmail verschicken mit der Bitte, auf kleinen Zetteln Glückwünsche, Ratschläge für die Zukunft oder andere Nachrichten zu notieren und einzuscannen oder zuzusenden. Die Vorgabe „kleiner Zettel“ gewährleistet, dass die Antworten nicht zu lang werden, denn hier gilt: In der Kürze liegt die Würze.

Besonders kreative Ideen für die Zeitung zur Silberhochzeit

Eine schöne Idee ist eine Zeitleiste. Aus jedem gemeinsamen Ehejahr wird ein Bild des Paares gezeigt. Eine solche Fotoserie offenbart die schleichenden Veränderungen – die Frisurentrends, den Modegeschmack, die Zeichen fortschreitenden Alters – und sorgt bestimmt für Lacher. Dazu können die Highlights des jeweiligen Jahres in kurzen Texten angerissen werden, zum Beispiel ein besonderer Urlaub oder eine in jenem Jahr entwickelte Leidenschaft fürs Tanzen.

Für Unterhaltung sorgt die Rubrik „Gerüchte“. Hier könnt ihr beginnend mit dem Satz „Stimmt es, dass…„ kleine Unvollkommenheiten des Paares aufs Korn nehmen. Ein Beispiel: Stimmt es, dass die Glatze des Jubilars seit der Hochzeit täglich um 1 Quadratmillimeter gewachsen ist?, oder „.., dass das Jubelpaar in seiner Freizeit gerne in die Röhre schaut?

Warum gute Geschenke für Eltern so schwer zu finden sind
10 gute Gründe, eine Silberhochzeit zu feiern
Jetzt Silberhochzeitszeitung gestalten

Wer gut mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen kann, sollte dieses Talent auch nutzen, zum Beispiel indem er die Gesichter des Paares in Fotos von Prominenten oder in berühmte Gemälde montiert – jeweils versehen mit Kommentaren wie „So glamourös wie die Beckhams“, „So besonders wie John Lennon und Yoko Ono“, „Für einander bestimmt wie Adam und Eva“.

Ihr müsst aber nicht unbedingt technikaffin sein, um vielsagende Bilder in eurer Zeitung zur Silberhochzeit unterzubringen. Entweder Ihr kreiert mit Schere und Kleber ungewöhnliche Collagen des Jubelpaares, die Ihr dann abfotografieren könnt. Oder Ihr bittet alle Freunde und Verwandte, das Paar zu malen oder irgendwie bildlich darzustellen. Eingescannt ergibt das bestimmt eine schöne Galerie.

Im Gegensatz zur richtigen Hochzeit, zu der mittlerweile meistens Geld verschenkt wird (wie viel es sein sollte, steht hier), ist es oft schwierig ein gutes Geschenk für ein Silberpaar zu finden. Eine kreative Möglichkeit sind Gutscheine für „Dienstleistungen“, die in einem Kalender festgehalten werden. In der Zeitung wird ein Kalenderjahr abgebildet, in der bereits Termine wie „Sohn XY wechselt die Reifen“, „Brunchen bei den Schneiders“ oder „Computer-Nachhilfe mit Schwiegertochter XY“ stehen. So entsteht ein ganz besonderes Gutschein-Heft. Unter dem Kalender könnt ihr zudem auf die kommenden Ehejubiläen oder andere wichtige Ereignisse der nächsten Jahre hinweisen.

Was man in einer Zeitung zu Silberhochzeit vermeiden sollte

Wer eine eigene Zeitung gestalten will, sollte Eines beachten: Die Grenze zwischen lustig und geschmacklos ist oft fließend. Deshalb: Witze dürfen nicht zu anzüglich sein, Anekdoten über das Paar nicht zu persönlich werden, so dass sich niemand bloßgestellt fühlt. Gebt nur die Informationen preis, die Ihr auch von Euch preisgeben würdet und vor allem plaudert keine Geheimnisse aus. Eine Zeitung zur Silberhochzeit ist garantiert nicht das richtige Medium für folgenschwere Enthüllungen. Auch wenn echte Zeitungen von dramatischen Schlagzeilen leben, ein Extrablatt zum Ehejubiläum dient einzig und allein dazu, dem Jubelpaar eine Freude zu machen. Und was freut ein Paar mehr als schöne Erinnerungen, nette Worte und Zeugnisse wahrer Zuneigung?
Heißt: Pikante Geheimnisse, persönliche Abrechnungen und ernsthafte Kritik sind tabu.

Wie eine Zeitung zur Silberhochzeit gestaltet werden kann

Wie soll die Zeitung am Ende aussehen? Diese Frage steht immer am Anfang eines solchen Projekts. Soll die Zeitung auch wie eine richtige Tageszeitung aussehen? Gibt es ein bestimmtes Magazin, das beide Partner lesen? Freut sich das Paar eher über ein Album? Oder soll es vielleicht sogar ein richtiges Buch sein? Die vier Design-Typen Zeitung, Magazin, Album oder Buch stehen bei der Gestaltung dieses besonderen Geschenks zur Auswahl. Die Entscheidung liegt bei Euch!

 

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